Wie wär‘s mit einem KUHPon zu Weihnachten?

7. Dezember 2017
Ein KuhPon als perfektes Weihnachtsgeschenk für Fleischliebhaber Foto: kaufnekuh.de

Durchschnittlich verzehrt jeder Deutsche im Jahr etwa 60 Kilo Fleisch, die Knochen schon abgezogen. Berücksichtigt man noch, dass bei dieser Zahl sogar Vegetariern und Veganern jeweils 60 Kilo zugerechnet worden sind, wird schnell klar, dass die tatsächliche Verzehrmenge noch um einiges höher liegt. Selbst die Bundesregierung ruft bereits zur Mäßigung auf. Weniger ist mehr

Die Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung „In Form“ beruft sich auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und rät, pro Woche nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurstwaren zu essen. Dennoch wird Fleisch aufgrund seiner hochwertigen Eiweißbestandteile, wichtiger Vitamine wie B1, B6 und B12 und Mineralstoffe wie etwa Eisen im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung durchaus empfohlen.

Was also tun? Die Lösung findet sich auf einer Internetplattform, die sich ausgerechnet auf den Direktvertrieb von Fleisch spezialisiert hat: kaufnekuh.de

Hier wird man gleich auf der Startseite zum Verzicht aufgerufen: „Iss weniger Fleisch – aber dafür nur gutes und zurückverfolgbares“. Dem aktuellen Trend folgend ist es sogar regional, zumindest wenn man sich eine Kuh aus seiner Region aussucht. Auf der Website kann man sich seinen eigenen Teil der Kuh bestellen. Es stehen in der Regel drei Kühe zur Auswahl. Eine „Classic Kuh“, eine „Bio Kuh“ und ein „Wagyu Rind“. Die Herkunft des Fleisches soll absolut transparent sein. Bisher präsentieren sich insgesamt 17 Rinderzüchter auf der Plattform, von Tuttlingen über das Deggenhausertal bis nach Ravensburg. Sie alle geben stolz Einblick in ihre Höfe und die artgerechte Tierhaltung.Das Fleischpaket kann direkt geordert werden, das kleinste wiegt 3,6 Kilo und enthält zum Beispiel Roastbeef-Entrecôte, Rouladen, Gulasch und Chipolata-Wurst.

Echt KUH-L!

Der Preis für das qualitativ hochwertige Fleisch aus artgerechter Haltung ist nur unwesentlich teurer als Fleisch aus dem Supermarkt. Erst wenn eine Kuh – meistens sind es 35 bis 70 Bestellungen – komplett verkauft ist, wird das Tier geschlachtet und das Fleisch vakuumverpackt und gekühlt an die Besteller geliefert.

Initiator der Internetplattform ist die Crowdbutching.com GmbH aus dem fränkischen Aub. Crowdbutching ist dabei eine Wortkombination aus Crowdfunding – man beteiligt sich hier an einer Kuh statt an einem Unternehmen – und Butching – dem englischen Wort für Schlachtung. Crowdbutchering soll dabei nicht nur eine Möglichkeit sein, Fleisch einzukaufen. Es soll auch gleichzeitig dafür sorgen, dass die komplette Kuh – vom Kopf bis zum Schwanz – verwendet wird und nichts von dem edlen Tier verloren geht.Sie mögen kein Rindfleisch? Auf kaufeinschwein.de gibt‘s Schweinefleisch und die Weidegans für die Festtage kann unter kaufnegans.de erworben werden.web

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