„Lebenswertes Laup­heim für alle Generationen“

7. Dezember 2017
Der 53-jährige Gerold Rechle ist derzeit Erster Bürgermeister in Laup­heim. Seit 2008 ist er bei der Laup­heimer Stadtverwaltung beschäftigt. Mehr Infos zu ihm gibt‘s unter www.gerold-rechle.deFoto: PR

Am Sonntag, 10. Dezember, sind 17 045 Wahlberechtigte aufgerufen, einen neuen Laup­heimer Oberbürgermeister zu wählen. Einer der beiden Kandidaten ist Gerold Rechle. Als Erster Bürgermeister ist er derzeit für die Laup­heimer Finanzen zuständig. Wenige Tage vor der Wahl haben wir mit ihm gesprochen.

von Patrick Müller

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Wie groß schätzen Sie gegenüber Ihrem Mitbewerber den Vorteil ein, durch Ihre langjährige Tätigkeit in der Laup­heimer Verwaltung einen örtlichen Erfahrungsvorsprung zu haben?

Gerold Rechle: Diesen Vorteil halte ich für sehr groß. Denn für viele wichtige Vorhaben und Projekte gibt es bereits ausreichend Ideen und Pläne, sodass jetzt vor allem konkrete Entscheidungen und Umsetzungen anstehen. Diese kann ich aufgrund meiner Erfahrung sowie Detail- und Ortskenntnis sofort angehen.

In maximal drei Sätzen: Warum haben Sie sich dazu entschieden, für das Amt des Laup­heimer Oberbürgermeisters zu kandidieren?

Ich weiß um das riesige Potential von Laup­heim und eben auch sehr genau um die finanziellen Möglichkeiten unserer Stadt. Ich bin erfahren, mutig und entscheidungsfreudig, um unseren Investitionsstau zusammen mit dem Gemeinderat abbauen zu können. Und, mir sind vor allem die Menschen in der Stadt wichtig, die uns zur neuen Heimat geworden ist.

Wie fielen die ersten Reaktionen darauf im Familien- und Freundeskreis aus?

Meine Familie, d.h. meine Lebensgefährtin und meine vier erwachsenen Töchter, haben sich schon in der Entscheidungsfindung allesamt dafür ausgesprochen, dass ich kandidiere. Dieser einvernehmliche Rückhalt war für mich auch zwingende Voraussetzung, zur OB-Wahl anzutreten. Viele Freunde haben mich dann in meiner Entscheidung bestärkt.

Angenommen, die OB-Wahl würde ähnlich wie eine Bundes- oder Landtagswahl ablaufen: Unter welchem plakativen Slogan würden Sie für Ihre Visionen und Pläne für Laup­heim werben?

Meine zentrale Vision ist ein „Lebenswertes Laup­heim für alle Generationen“, die ich in einem Lebenszyklus dargestellt habe und die unterteilt wird in Visionen für unsere Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren. In der Mitte des Lebenszyklus sind dann die generationsübergreifenden Aufgaben dargestellt, die für alle wichtig sind.

Welches „Projekt“ würden Sie als Oberbürgermeister als erstes in Angriff nehmen?

Als erstes Projekt gehe ich den Ausbau und die Erweiterung der bestehenden Spielplatzsituation in der Stadt an. Hier liegen bereits Pläne vor, die ich zeitnah mit Gremien und Elternvertretern abstimmen und dann im Frühjahr umsetzen möchte.

In maximal drei Sätzen: Warum sollen die Laup­heimer bei der Wahl für Sie stimmen?

Ich habe Freude am menschlichen Miteinander, kann begeistern, motivieren und ich führe mit Vertrauen. Ich trete als überparteilicher Kandidat an, d.h. ich bin offen, unvoreingenommen, unabhängig und stehe insbesondere in der Gremienarbeit für eine neue Kommunikations- und Vertrauenskultur. Zudem verfüge ich über 29 Jahre Führungserfahrung, drei abgeschlossene Studien- und Berufsgänge, vertieftes Wissen in allen relevanten Verwaltungsbereichen wie Finanzen, Personal, Bauen, große Erfahrung in der Sitzungsleitung und habe nicht zuletzt dieses angestrebte Amt schon einmal 6 Monate als Stellvertreter ausgeübt.

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