Ingo Bergmann: „Gemeinsam für Laup­heim“

7. Dezember 2017
OB-Kandidat Ingo Bergmann möchte die Wähler mit einem unvoreingenommenen Blick von außen überzeugen. Mehr Infos zu seiner Person und seinen Zielen gibt‘s unter www.ingo-bergmann.deFoto: pr

Neben Gerold Rechle bewirbt sich der 39-jährige Ingo Bergmann um das Amt als Laup­heimer Oberbürgermeister. Er ist derzeit als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation der Stadt Ulm beschäftigt und lebt zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn in Ulm-Unterweiler. Im Interview erklärt er unter anderem, wie er den Lokalmatador bei der Wahl schlagen möchte.

von Patrick Müller

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Ist es gegenüber Ihrem Mitbewerber ein Nachteil, sich als „Auswärtiger“ um das Amt des Laup­heimer Oberbürgermeisters zu bewerben? Falls ja, wie wollen Sie diesen Nachteil ausgleichen?

Ingo Bergmann: Auf den ersten Blick vielleicht, da ich zu Beginn über kein großes Netzwerk vor Ort verfügte. Bei genauerem Hinsehen, ist es aber eigentlich eine Stärke. Denn ich habe in meinen Dutzenden Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen und der Wirtschaft ohne Voreingenommenheit sprechen können. Ich konnte so meinen Blick auf die vielen Baustellen schärfen und meine Ideen weiterentwickeln. Dazu kommt, dass die Menschen in Laup­heim sehr offen und herzlich sind und so schnell Kontakte entstanden sind. Mein Netzwerk ist also sehr rasch in nur vier Wochen gewachsen.

In maximal drei Sätzen: Warum haben Sie sich dazu entschieden, für das Amt des Laup­heimer Oberbürgermeisters zu kandidieren?

Laup­heim ist eine Stadt mit einem beeindruckenden Vereinsleben, einer starken Wirtschaft und einem hervorragenden Kulturangebot. Es gibt aber auch viel zu tun, um dies zu erhalten und in die Zukunft zu führen. Und da ein Teil meiner Familie aus der Gegend um Laup­heim stammt, ist es eine Herzensangelegenheit.

Wie fielen die ersten Reaktionen darauf im Familien- und Freundeskreis aus?

Durchweg positiv. Was mich aber besonders gefreut hat, waren die Reaktionen in meinem beruflichen Umfeld. Oberbürgermeister Gunter Czisch wünschte mir aus eigener Erfahrung etwa viel Kraft und Durchhaltevermögen – würde mich aber auch gerne behalten.

Angenommen, die OB-Wahl würde ähnlich wie eine Bundes- oder Landtagswahl ablaufen: Unter welchem plakativen Slogan würden Sie für Ihre Visionen und Pläne für Laup­heim werben?

Gemeinsam für Laup­heim.

Welches „Projekt“ würden Sie als Oberbürgermeister als erstes in Angriff nehmen?

Ich möchte ein Klima der Wertschätzung und des Vertrauens innerhalb der Verwaltung und in der Zusammenarbeit mit dem Stadtrat schaffen. Das ist die Basis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Stadt. Nur wenn wieder alle Akteure an einem Strang ziehen, kommen wir voran. Wichtige erste Maßnahmen sind der enge Austausch mit der GWO zur Schaffung von bezahlbaren Wohnungen. Gleiches gilt für die Themen Nah- und medizinische Versorgung. In Abstimmung mit dem Stadtrat möchte ich umgehend Verbesserungen im Fahrradverkehr, etwa durch die Einrichtung von Fahrradschutzstreifen und abschließbarer Fahrradparkhäuser anstoßen.

In maximal drei Sätzen: Warum sollen die Laup­heimer bei der Wahl für Sie stimmen?

Ich biete den Laup­heimerinnen und Laup­heimern eine Zukunftsperspektive und einen unvoreingenommenen Blick von außen. Ohne Abhängigkeiten und Versprechungen bietet meine Wahl die Möglichkeit gemeinsam Bewährtes zu bewahren und neue Chancen zu ergreifen.

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