Im Handwerk ganz nach oben

Im Handwerk ganz nach oben
Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold (links) freut sich mit zehn der insgesamt zwölf 1. Landessiegern aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm und Kammerpräsident Joachim Krimmer (rechts) Foto: Felix Risch / HWK Freiburg
20. November 2019

29 junge Handwerkerinnen und Handwerker aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm gehören zu den Besten ihres Gewerks.

Region – Zwölf Handwerkerinnen und Handwerker aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm sind Landessieger im Wettbewerb „Profis leisten was (PLW)“ auf Landesebene Baden-Württemberg. Insgesamt 29 Handwerk-Gesellinnen und -Gesellen aus 83 Gewerken haben es mit ihren herausragenden Leistungen aufs Siegerpodest unter die ersten Drei geschafft. „Mit diesem tollen Erfolg zeigen unsere Junghandwerker, was man mit Leidenschaft und Engagement erreichen kann.

Dies ist ein weiterer Schritt auf der Karriereleiter im Handwerk“, freut sich Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm, mit den Junghandwerkern. Von den 29 Handwerkerinnen und Handwerker belegen zwölf den ersten Platz, neun den zweiten Platz und acht den dritten Platz. Das ist auch der Verdienst der Ausbildungsbetriebe. Krimmer: „Dem Handwerk liegt die Ausbildung junger Menschen am Herzen. Sie ist gelebter Ausdruck des handwerklichen Selbstverständnisses, Können und Wissen von einer Generation an die nächste weiterzugeben. So haben wir jedes Jahr neu motivierte Gesellinnen und Gesellen, also Fachkräfte“, so Krimmer weiter.

Qualität entscheidend 

In den sieben Stadt- und Landkreisen des Kammergebiets gibt es derzeit mehr als 5 300 ausbildungsberechtigte Betriebe. Diese gelte es zu unterstützen – auch durch bildungspolitische Impulse, denn die Qualität der betrieblichen Ausbildung sei entscheidend für die Zukunftssicherung des Handwerks. Für die Landessieger geht es jetzt weiter auf Bundesebene.

Neben den PLW-Siegern wurden auch die Preisträger des Gestaltungswettbewerbs „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ geehrt. Den ersten Platz im Land hat Michelle Weidner, Goldschmiedin aus Friedrichshafen, belegt.  Der Leistungswettbewerb, der bereits seit 1951 stattfindet, bietet jungen Handwerkern unter 27 Jahren die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auf Kammer-, Landes- und auch Bundesebene unter Beweis zu stellen.

Dazu werden das jeweilige Gesellenstück mit der Note „gut“ oder besser sowie eine Arbeitsprobe bewertet.Landkreis Ravensburg: Oliver Dorn, Feinwerkmechaniker aus Kißlegg, Simon-Benjamin Krause, Brunnenbauer aus Bad Wurzach, Daniel Hafner, Ofen- und Luftheizungsbauer aus Bad Wurzach.

pm

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