Happyend fürs unverpackte Einkaufen
Empfehlung

7. Februar 2019
Rund 230 Produkte bieten Metin Wendland und sein Freund Michael David im neuen Unverpackt-Laden „Happyend“ in Leutkirch lose an Foto: Viola Krauss

 „Mein Wunsch ist wahrgeworden, jetzt kann ich endlich viele meiner Lebensmittel verpackungsfrei einkaufen,“ freut sich eine ältere Kundin beim Umschauen in Leutkirchs neuestem Laden mit Namen „Happyend“.   

Seit Montag hat die Allgäustadt einen Unverpackt-Laden – und auf den haben offensichtlich ganz viele Konsumenten aus Leutkirch und Umgebung gewartet. Für viele hat die Suche nach Möglichkeiten, Waren möglichst verpackungsfrei einkaufen zu können, in der Marktstraße 28 nun ein Happyend gefunden. Denn auch an Tag Zwei nach der Eröffnung geben sich die Kunden im 42 Quadratmeter großen Reich von Metin Wendland und Michael David quasi die Klinke in die Hand.  Das bestärkt die beiden Jungunternehmer, die überzeugt sind, dass das Konzept auch in einer ländlich geprägten Kleinstadt funktioniert. Vor der Gründung ihres eigenen Ladens haben beide im Einzelhandel gearbeitet und sind sich auch deswegen sicher, dass eine ausreichende Nachfrage nach unverpackten Lebensmitteln und Waren besteht. „Wir selbst leben seit Jahren nach dem Prinzip, so gut es geht Verpackungsmüll zu vermeiden oder haben es zumindest versucht“, erzählt der 23jährige Wendland. Was jedoch gar nicht so einfach war, weil es ein solches Angebot im näheren Umkreis schlichtweg nicht gab. 

Das „Happyend“-Sortiment besteht aus rund 230 Bio-Produkten für den täglichen Bedarf. Wo es geht, haben sich die beiden Jungunternehmer bei regionalen Anbietern dafür umgetan. Alle Produkte – egal ob Nudeln, Gummibärchen, Milch oder Duschgel – werden lose angeboten. Wer keine eigenen Behälter dafür mitbringt, kann diese für kleines Geld im „Happyend“ kaufen und dann wieder und wieder verwenden.

Auch Christine Lechelt und Ulrike Guhler freuen sich über den Leutkircher Unverpackt-Laden. Als Gleichgesinnte haben sie mit einer Flasche Sekt und guten Wünschen den beiden Jungunternehmern einen Besuch abgestattet und sich auch gleich erste Erfahrungen berichten lassen. Die beiden Frauen stehen nämlich in den Startlöchern für einen Unverpackt-Laden in Wangen. Dessen Eröffnung ist im April geplant.

Viola Krauss

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