Alles andere als wurscht:Firmentradition

28. März 2019
Um Wurst, Fleisch und Firmengeschichte geht es bei der KSK-Unternehmenspräsentation diesmal. Joachim Gambach, Leiter Firmenkunden, Andreas und Otto Joos sowie Andreas Middelberg, stellvertretendes Vorstandmitglied Foto: Viola Krauss

Dass es in einem Bankinstitut wortwörtlich um die Wurst geht, ist eher selten. Doch im Falle der Kreissparkasse-Filiale Wangen und der Metzgerei Joos ist das bis zum 16.April bei der 33. Unternehmenspräsentation der Fall. In Glasvitrinen und an Stellwänden ist die 111-jährige Geschichte der Metzgerei Joos während der Öffnungszeiten in Form alter Fotos, Meisterbriefe, altem Gerät und haltbaren Metzgerei-Produkten zu sehen.

Die Metzgerei Joos steht praktisch für den allseits bekannten und beliebten Leberkäs – und das weit über die Grenzen von Wangen hinaus, betonte Andreas Middelberg, stellvertretendes Vorstandmitglied der Kreissparkasse, bei der Ausstellungseröffnung. Die Philosophie und Grundsätze der Metzgerei, so Otto Joos, seien ganz einfach: „Ehrlich, regional, lecker. Sorgfältige, handwerkliche Fertigung ist unser besonderes Anliegen.“

In Baienfurt wurde der Betrieb 1908 gegründet, knapp 20 Jahre später nach Wangen verlegt. „Wo es keine Leute hat, kann man kein Geschäft machen“, erzählte Otto Joos von den Umzugsgründen seines Großvaters Alois. Otto Joos Senior übernahm 1953 die Geschäfte und gab diese 29 Jahre später an Sohn Otto ab. Dessen Sohn Andreas ist seit 2011 in der Geschäftsleitung dabei. 47 Mitarbeiter sind für den familiengeführten Betrieb tätig.1986 wurde in Waltersbühl eine Filiale eröffnet, die 2008 in den Rewe-Markt umzog. Dort wird mittlerweile der Hauptumsatz gemacht. Die Metzgerei verarbeitet und veredelt wöchentlich Fleisch von durchschnittlich 27 Schweinen und zwei bis drei Rindern. Bei der Metzgerei Sontag in Kißlegg werden die Schweine, Großvieh und Rinder bei der Metzgerei Heim in Ratzenried geschlachtet. Andreas Joos: „Kurze Transportwege, und damit Tierwohl, Regionalität und Nachhaltigkeit sind für uns selbstverständlich.“ Aktuell ist die Metzgerei dabei, die Verpackung auf nachhaltige Rohstoffe umzustellen.

Viola Krauss

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