Zukunftsweisend

29. April 2019
Landrat Stefan Bär (r.) bei der Grundsteinlegung. FOTO: SEIBERT

Mit der Grundsteinlegung zum Erweiterungsbau des Landratsamtes nimmt die neue Form der digitalen Verwaltung langsam Züge an. Über dieser Entwicklung sprach Landrat Stefan Bär mit dem WOCHENBLATT.

Wenn Sie jetzt bei der Grundsteinlegung an die Vorbereitungen denken, was war das größte Hindernis, das aus dem Weg geräumt werden musste?

Stefan Bär: Die große Herausforderung lag und liegt im Grunde darin, dass wir nicht nur ein neues Gebäude errichten, sondern dass wir damit gleichzeitig in eine neue, digitale Arbeitswelt eintreten. Wir haben uns dafür entschieden, alle Ämter sukzessive auf die digitale Aktenablage in der eAkte umzustellen, so dass wir am Ende nahezu papierlos arbeiten können. Das ist nicht nur platzsparend und hat dazu geführt, dass wir das Raumprogramm im Erweiterungsbau im Vergleich zum Bestandsgebäude um 20 Prozent reduzieren konnten. Es verändert auch unsere Abläufe und soll unsere Verwaltung zukunftsgerichtet und bürgerfreundlich aufstellen. Gleichzeitig bedeutet es für unser Haus eine kleine Revolution. Unsere Mitarbeiter müssen parallel zum Alltagsgeschäft nicht nur eine Reihe von hausinternen Umzügen bewältigen und Einschränkungen während der Bauphase in Kauf nehmen, sie müssen auch zahlreiche Prozessumstellungen auf dem Weg zur digitalen Verwaltung stemmen. Dies ist ein großer Kraftakt für alle Beteiligten. 

Wenn Sie jetzt in die Zukunft blicken, was erwarten Sie sich vom Erweiterungsbau?

Vom Erweiterungsbau erwarte ich mir viele Vorteile. Wir können die meisten unserer 13 Außenstellen am zentralen Standort zusammenführen und damit Synergien heben, unsere Abläufe effizienter gestalten. Wir setzen damit ein Zeichen für einen zukunftsorientierten, bürgerfreundlichen Service und eine wirtschaftliche Verwaltung. 

Wie profitieren die Bürger?

Zum einen profitieren die Bürger von der Zusammenführung vieler Außenstellen am zentralen Standort in der Bahnhofstraße. Auch von den neuen Büroformen mit ihren Servicezonen sollen die Bürger profitieren.

Sven Krause

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