„Wir wollen viele mitnehmen“

12. Juli 2019
Anna-Maria Ehermann-Schindlbeck mit Künstler Hermann Nouwens und seinem Kunstwerk. Bild: Stadt Tuttlingen

Ab Samstag, 14. Juli, beginnt mit der offi ziellen Eröffnung um 11 Uhr am Golem die Donaugalerie des Jahres 2019. Mit Organisatorin Anna-Maria Ehermann-Schindlbeck sprach das WOCHENBLATT über das Programm. VON SVEN KRAUSE

Was verbirgt sich in diesem Jahr hinter der Donaugalerie?

Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck: Das Skulpturenprojekt Donaugalerie ist auch dieses Mal eine Ausstellung im Freien mit vielen unterschiedlichen Werken der Bildhauerei und bietet daher einen Querschnitt durch die zeitgenössische Kunst. Am Projekt beteiligt sind neben namhaften Künstlern der Region auch Vertreter aus der internationalen Kunstwelt. Die Ausstellung konzentriert sich auf den Donaupark, den Stadtgarten sowie das Gelände um die Stadthalle. Einige Werke spielen direkt auf der Donau.

Mit was für einem Rahmenprogramm wollen Sie weite Teile der Bevölkerung ansprechen?

Thomas Putze beteiligt die Bevölkerung am Bau der „Hochburg“. Interessenten können mit eigenen Händen am Errichten seines Biberbaus mitwirken. G Für Jugendliche bieten wir unter der Leitung von Jeremias Heppeler die Gelegenheit, sich im „Projekt Weiße Wand“ medial mit der Donaugalerie auseinanderzusetzen. Alle können beim Künstleressen am 27. Juli auf Tuchfühlung mit den Künstlern gehen. Am gleichen Abend kommt das Microssage, eine Galerie-Bar-Lounge im Wohnwagen, in dem eine Minischau zur Donaugalerie zu sehen sein wird. Darüber hinaus werden am 25. August und am 29. September Dialogmöglichkeiten mit Künstlern stattfi nden. Die Solo-Nacht-Performance von Ingrid Schorscher am 23. August sowie die Text-Sound-Skulptur von Jeremias und Christoph Heppeler am 27. September sind eigenständige Live-Kunstwerke. Eine wichtige Rolle spielt das Kinderprogramm in Form der Eureka-Kunstworkshops (19. Juli und 20. Juli und 9. Oktober) und der Kreativwoche (2. September bis 6. September).

Was erwarten Sie sich von der Donaugalerie?

Das Schöne und Spannende an einem Projekt im öffentlichen Raum ist, dass die Kunst außerhalb von Museumsmauern eine andere und direktere Wirkung hat und noch mehr Menschen erreicht. Darüber hinaus ist die Donaugalerie eine Einladung, der Umgebung des hier vorbeifl ießenden europäischen Flusses eine neue Aufmerksamkeit und Achtung zu schenken.

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren