Tuttilla feiert 20-Jähriges
Empfehlung

29. April 2019
Mathias Frey in der Baubude des Tuttilla in Tuttlingen, einem der beliebtestem Orte im Tuttilla. Foto: Sven Krause

Mit 20 ist man vielleicht noch nicht ganz erwachsen, aber man hat seinen Weg in der Regel schon definiert und seinen eigenen Stil gefunden. Doch was für Menschen gilt, muss für Abenteuerspielplätze noch lange nicht gelten. Das Tuttilla zwischen TuWass und Bahnlinie ist dafür das beste Beispiel.

Tuttlingen - Betritt man die Anlage, dann bekommt man den Eindruck, dass hier vieles schon an seinem Platz ist, dass aber immer noch genug Raum für neue Ideen, neue Abenteuer und neue Bauvorhaben ist. Und das gilt nicht nur für den Platz an sich, das gilt auch für seine Betreiber. So auch etwa für den aktuellen Vereinsvorsitzenden Mathias Frey. Durch dessen Kopf diverse Ideen herumgeistern.

Ideen, mit denen das Angebot für die Kinder – von denen immer zwischen 25 bis 30, gleich welches Wetter, sich hier tummeln und ihre Träume ausleben – deutlich erweitert werden könnte. Eine davon, mit der Mathias Frey dieser Tage beim Fachbereichsleiter Soziales der Stadt Tuttlingen Klaus Jansen, sitzen wird, lässt sich ganz einfach formulieren. „Wir brauchen dringend einen zweiten festangestellten Mitarbeiter, der neben und mit unserem Daniel Schmidt den Spielplatz organisiert, die Kinder beaufsichtigt, sich neue Projekte überlegt und mit dem wir vor allem die Öffnungszeiten an die Bedürfnisse der Kinder anpassen können“, bringt es Mathias Frey auf den Punkt.

Betritt man den Platz zwischen TuWass und Bahnlinie mit Kinderaugen, dann öffnen sich die Türen zu einem Paradies, das man in dieser natürlichen und rudimentären Art und Weise in Tuttlingen nicht mehr findet. Hier prasseln, außer im Kleinen Aufenthalt- und Verwaltungswagen, die Elemente ungefiltert auf Kinder und Betreuer. Und was dann? „Dann lassen sich die Kids trotzdem nicht stören und hämmern und sägen weiter an ihren Buden rum oder sitzen weiter am Lagerfeuer und braten ihr Stockbrot. Wenn sie einmal hier sind, dann wollen sie ihre verschiedenen Projekte und Ideen umsetzen und einfach machen“, erzählt Frey. Einfach machen, in den Regeln und Grenzen des Tuttilla, in denen sie aber so frei und abenteuerlich sein können wie sonst nirgendwo in Tuttlingen. Auf einem Platz, der auch mit 20 Jahren noch nicht wirklich erwachsen sein will und dem dieses gewisse Laissez fair richtig gutsteht.

Um dem Ziel der erweiterten Öffnungszeiten näher zu kommen und den Kindern, die gerne öfter als nur freitags und samstags im Tuttila arbeiten und toben wollen, ein breiteres Angebot machen zu können, ist das Team des Vereins, das hinter dem Abenteuerspielplatz steht, dringend auf Verstärkung angewiesen. Wer also Lust hat mitzumachen, der meldet sich einfach per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder ruft unter 07461/780555 an.

Sven Krause

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