Stadt bietet Entwicklungshilfe - Programm ländlicher Raum bringt personelle und finanzielle Möglichkeiten

Stadt bietet Entwicklungshilfe - Programm ländlicher Raum bringt personelle und finanzielle Möglichkeiten
Nina Reichle und Wirtschaftsförderer Simon Gröger kümmern sich intensiv um die Umsetzung des ELR in Tuttlingen. Foto: Stadt
18. Juli 2019

Der Titel ist wie immer, wenn er in Behörden entsteht, etwas sperrig: Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (kurz ELR). Doch was sich dahinter verbirgt, hat wirklich einmal Hand und Fuß und wird bei der Stadt Tuttlingen unter der Leitung des 1. Bürgermeisters Emil Buschle und Wirtschaftsförderer Simon Gröger intensiv mit Leben gefüllt.

Tuttlingen – So wurde etwa in der Wirtschaftsförderung eine neue Stelle nur zur Betreuung des ELR geschaffen. Sachbearbeiterin Nina Reichle ist seit gut zwei Jahren im Team und ist inzwischen Expertin im Erstkontakt mit oftmals überforderten Hauseigentütmern, die gerne sanieren wollen, um bestehenden Wohnraum wieder vermietbar zu machen oder überhaupt neuen Wohnraum zu schaffen.

Der große Vorteil, den das ELR sowohl der Stadt als auch den Eigentümern bietet ist die fast einmalige Möglichkeit auch außerhalb eines ausgeschriebenen Sanierungsgebiets entsprechende Fördermittel abrufen können. Angesichts des immer noch vorhandenen massiven Mangels an bezahlbarem Wohnraum möchte die Stadt gerne auch über diesen Weg eine Problemlösung anbieten. „Wir müssen weg kommen von diesen 16 000 Einpendlern. Wenn wir diese reduzieren können, dann lösen wir damit auch das Vekehrsproblem in Tuttlingen zu einem guten Teil. Daran ist uns allen gelegen“, so der Erste Bürgermeister Emil Buschle.

Die ersten Erfolge konnte Sachbearbeiterin Nina Reichle bereits im vergangenen Jahr erzielen. Von 13 Anträgen, die sie vom ersten Informationsgespräch bis zur Abgabe in den jeweils zuständigen Ministerien begleitete, wurden zwölf mit einer Gesamtfördersumme von 365 000 Euro bewilligt. „Auf Wunsch begleiten wir die Antragssteller auch weiter, bis die jeweilige Maßnahme komplett abgeschlossen ist. Der Schwerpunkt der Arbeit von Nina Reichle konzentriert sich aktuell auf die Ortsmitten von Nendingen und Eßlingen. Dort fanden vor Ort auch schon die ersten offenen Bürger-Sprechstunden statt.

Wer weitere Informationen benötigt, einen Tipp oder gerne ein persönliches Beratungsgespräch, der kann sich direkt unter 07461/99354 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! direkt an Nina Reichle wenden.

Sven Krause 

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