SPD benennt ihre Kandidaten

SPD benennt ihre Kandidaten
So sehen sie aus, die Kandidaten der SPD für die Kreistagswahl. Foto: SPD Tuttlingen
28. März 2019

Die Sozialdemokraten haben sich intensiv beraten und entschieden. Auf der jüngsten Parteiversammlung wurden die Kandidaten für die Kommunalwahl festgelegt. Am Rande der Sitzung unterhielt sich der Fraktionsvorsitzende der SPD, Hellmut Dinkelaker, mit dem WOCHENBLATT.

Tuttlingen – Nominiert wurden von der SPD: Dieter Müller, Elke Schaldecker, Herwig Klingenstein, Susanne Lippert, Mathias Schwarz, Uschi Schillinger, Henner Lamm, Sabine Stach, Dirk Neuschwander, Christine Treublut, Uli Mayer, Rosmarie Szymanski, Hellmut Dinkelaker, Hannes Hein und Klaus Cerny. Sie sind das personelle Angebot für die Kreistagswahl, die  auch wegen der Landrats-Wahl und den Entscheidungen zum Klinikum von großer Wichtigkeit sind.

Welche Themen stehen für Sie im Mittelpunkt des Wahlkampfes?

Hellmut Dinkelaker: „Die Erfahrungen der letzten Wahlkampangnen zeigen, dass es den Wählern weniger um Themen geht als um Personen , die zur Wahl stehen. Hier weiß man, dass wir gegenüber OB und CDU-Mehrheitsfraktion keinen Schmusekurs fahren, dass wir in vielen Politikbereichen seit Jahren Verbesserungen beantragen. Das Wohnen muss bezahlbar sein - diese Forderung haben wir seit fünf  Jahren eingebracht. Nun passiert etwas, es gibt eine Wohn-Förderstrategie, die auf den Weg gebracht ist. Ein zweites Thema ist die Entlastung junger Familien. Wir hatten beantragt, den Einstieg in die Gebührenbefreiung für Kindergärten zu wagen, erstmal mit einem kostenlosen letzten Kindergartenjahr. Es gab eine intensive Debatte, in der alle Fraktionen und der OB sich bereit erklärten, darüber im Frühjahr zu debattieren.“Um diese Themen erfolgreich umsetzen zu können, auf welche Fraktionsstärke hoffen Sie?„Hoffen nutzt nix, wir arbeiten daran, wieder zweitstärkste Fraktion zu sein. Mit dem Personen-Angebot auf der Wahlliste könnten wir das schaffen: zwei Betriebsratsvorsitzende, viele Gewerkschafter, sechs Selbständige, einige Dienstleister im Sozialbereich, zwei tolle Persönlichkeiten mit Migrationshintergrund, fast die Hälfte sind Frauen.“ 

OB Beck tritt wieder an. Wird die SPD Ihn unterstützen? „Im SPD-Ortsverein und in der Fraktion sind wir uns einig, dass wir darüber in aller Ruhe nach den Kommunalwahlen beraten. Wichtig ist uns, dass wir schnell eine kompetente Persönlichkeit gewinnen, die das Baudezernat besetzen kann. Wir als SPD-Fraktion wünschen uns eine Baubürgermeisterin“

Sven Krause

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