Sehr experimentelle Klassik

Sehr experimentelle Klassik
Chefdirigent Dan Ettinger (Bild) der Stuttgarter Philharmoniker arrangierte und dirigierte einen sehr kraftvollen aber vor allem experimentellen klassischen Konzertabend in der Tuttlinger Stadthalle. Foto: Stuttgarter Philharmonie
21. Februar 2019

Wasser. Ursprung alles Lebens auf Erden. Für 90 Minuten sollte es seine Form und seinen Klang auf die verschiedenste Art und Weise verändern und damit zum Mittelpunkt und Leitfaden eines besonderen Konzertes der Stuttgarter Philharmoniker in der Stadthalle Tuttlingen werden.  

Tuttlingen – „Poème de l’Amour et de la Mer“ mit Mezzosopranistin Edna Prochnik und Claude Debussys  “La Mer“ als reinem Orchesterwerk boten den klassischen Rahmen für eine Reise in die Welt der experimentellen, musikalischen Moderne. Es war nicht für Jedermanns musikalisches Gehör geeignet, was die drei Percussionskünstler  Adam Weisman, Boris Müller und Martin Homann auf das eh‘ schon unangepasste musikalische Werk des in New York lebenden Chinesen Tan Dun „Water Concerto“ inszenierten. So waren es nicht immer klangvolle und harmonische Töne und Geräusche, die aus den vier Wasserbassins in die Stadthalle drangen. Doch unvergessen werden sie für ein paar Wochen bleiben. Und das ist es doch, was man als Künstler erreichen will.

Sven Krause

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