Karl Storz investiert 30 Millionen

1. August 2019
Der Standort von Karl Storz in Tuttlingen soll langfristig gesichert werden. Foto: Karl Storz

Mit einem umfassenden Investitionsprogramm rüstet sich der Medizintechnikerhersteller Karl Storz für die Zukunft. KarlChristian Storz, der seit Januar 2019 die alleinige Geschäftsführung des Familienunternehmens innehat, informiert über die Eckpunkte des Vorhabens. Mit einem Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro investiert das Familienunternehmen langfristig in den Ausbau des Standorts Tuttlingen für die Fertigung von Endoskopen, Instrumenten sowie Geräten.

TUTTLINGEN – Kern des Maßnahmenpaketes ist die Stärkung des Produktionsstandorts am Hauptsitz Tuttlingen sowie Neuhausen ob Eck durch Erweiterung der Produktionsfl ächen einerseits sowie die räumliche Zusammenlegung bestehender Fertigungs- und Entwicklungsabteilungen, die bislang dezentral in verschiedenen Gebäuden in Tuttlingen und Neuhausen angesiedelt sind.

In der mit 24 Monaten veranschlagten Projektlaufzeit wird Kartl Storz zum einen alle Fertigungs- und Entwicklungsbereiche für den Bereich Mechanik im Gebäude der Dr.-Karl-StorzStraße 11 sowie dem daran räumlich angeschlossenen Gebäude der Lessingstraße konzentrieren und hierfür das bestehende Gebäude modernisieren. Zum anderen wird die Fertigung von Endoskopen sowie die Entwicklungsabteilung für optische Systeme gebündelt in Neuhausen ob Eck angesiedelt. Hierfür sind drei Bauabschnitte rund um das Stprz-Logistikzentrum (Gebäude Take Off 83) geplant: Einerseits wird das Logistikzentrum um zwei Geschosse erweitert und ein Neubau für die Optikfertigung und Optikentwicklung sowie ein weiterer Neubau für die CNC-Fertigung erstellt.

Durch den Neubau bzw. die Erweiterung in Neuhausen und die Modernisierung des Gebäudes in der Dr.-Karl-Storz-Straße 11 werden die bislang genutzten Außenstellen in der Kaiserstraße sowie im Elsa-Brandström-Weg ebenfalls in die zentralen Gebäude in Tuttlingen und Neuhausen integriert werden. Ziel ist es somit nicht nur Produktionsfl ächen für weiteres Wachstum zu vergrößern und zu modernisieren, sondern auch innerbetriebliche Transportwege zu reduzieren und die Nähe zwischen Entwicklung und Fertigung gezielt zu fördern. Die Ansiedlung der Produktentwicklung und Fertigung für den Bereich Optik bzw. Endoskope am Standort Neuhausen, an dem Karl Storz seit 2013 alle logistischen Prozesse untergebracht hat, soll zusätzlich Fertigung und Logistik noch besser miteinander verzahnen.

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