Gelungene Premiere

Gelungene Premiere
32 Aussteller präsentierten sich beim Technologietag Tuttlingen Foto: HFU
20. November 2019

Am Donnerstag, 14. November fand erstmals der Technologietag des Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen (HFU) in der Stadthalle statt. Mehr als 300 Besucher waren nebst 32 Ausstellern bei dem Kongress vertreten. Der Tag ging auf zukünftige Trends aus den Bereichen Werkstofftechnik, Fertigungstechnik und Verfahrenstechnik ein. Er umfasste ein Programm mit elf Fachvorträgen, welches mit einer Gesprächsrunde schloss.

Tuttlingen – Der Technologietag Tuttlingen ist Plattform und Begegnungsstätte für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Industrie. Hochschulrektor Professor Dr. Rolf Schofer eröffnete das Programm und würdigte den Tag sowie das zehnjährige Bestehen des Campus Tuttlingen als Studien- und Forschungsstandort. „Nach dem Festakt ist der Technologietag Tuttlingen inhaltlicher Höhepunkt unseres Jubiläumsjahres.“

Technologietaginitiator Professor Dr. Hadi Mozaffari Jovein wünschte den Besuchern „spannende Vorträge, gelungene Diskussionen und ausreichend Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.“ In einer von Angela Imdahl (Imdahl-Institut für Strategie und Storytelling) moderierten Gesprächsrunde befassten sich fünf Experten mit dem Thema „Wohin geht die Reise?“. Im Fokus lag die Positionierung der Unternehmen der Region-Schwarzwald-Baar-Heuberg in Anbetracht des wirtschaftlichen Wandels.

Auf dem Podium waren Professor Dr. med. Thomas Carus (Elisabeth-Krankenhaus Thuine), Guntmar Eisen (EIT Emerging Implant Technologies GmbH), Professor Dr. Fritz Klocke (Fraunhofer IPA), Dr. Michael Lüttgen (EIT Health Germany GmbH) und Professor Dr. Hans Jürgen Seifert (Karlsruher Institut für Technologie). Die Teilnehmenden waren sich einig, dass sich die Akteure in der Region zukünftig stärker vernetzen müssen. Das technische Know-how und die Machbarkeit, um der asiatischen Konkurrenz zu begegnen, seien vorhanden. Dabei gehe es darum, verschiedene Kompetenzen zu bündeln. „Wir verstehen was von Produktion, wir gehen an Hochschulen und generieren Innovationen“, so Eisen. Das sei die Chance der Region.

Die Unternehmen müssten sich mit dem Nachbarn vernetzen.Die Veranstaltungsorganisation hatten der Hochschulcampus Tuttlingen und der AWT – Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik inne. Unterstützung erhalten sie von der IHK.

pm

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