Fördermittel für Fridingen

Fördermittel für Fridingen
Das Seniorenzentrum Fridingen steht im Mittelpunkt der Entwicklung. FOTO: STADT
12. Dezember 2019

Der demografische Wandel macht auch vor den Gemeinden und Städten im Landkreis nicht halt. Für die immer älter werdende Bevölkerung müssen auch hier neue Mobilitäts- und Wohnkonzepte entwickelt und auf den Weg gebracht werden. Darüber hinaus sind die Themen Wohnen und Betreuung brandaktueller denn je. Daher hat sich die Gemeinde Fridingen unter der Überschrift „Miteinander - aktiv umsorgt“ auf den Weg gemacht ein neues Konzept zu entwickeln.

FRIDINGEN – Die Basis dieses Konzeptes hat inzwischen nicht nur viele wichtige Mitstreiter in Fridingen – allen voran die Nachbarschaftshilfe - als zweigten großen, fachbezogenen Träger neben der Gemeinde selber, überzeugt, sondern auch die Landesregierung in Stuttgart.

Bürgermeiser Stefan Waizenegger: „Wir haben dort unser Projekt präsentiert und unsere Zielsetzung hinterlegt, dass wir die Menschen im Ort beteiligen wollen, um zu sehen, wo wirklich die Bedarfe der Menschen ab einem entsprechenden Alter sind. Denn wir wollen nicht von oben herab Projekte entwickeln, sondern die Menschen, vor allem die, die es betrifft, von Anfang an mitnehmen“, erklärt BM Waizenegger.

Angesichts dieses ehrgeizigen Projektes verwundert es nicht, dass es aus Stuttgart hieß: Das Projekt in Fridinger „Miteinander – aktiv umsorgt“ wird mit 70 000 Euro gefördert. Die Stadt Fridingen und der Nachbarschaftshilfeverein St. Elisabeth streben einen umfassenden Bürgerbeteiligungsprozess an. Ziel ist es, die Lebensqualität aller, doch insbesondere der älteren Generationen, in Fridingen zu verbessern.

Auf der Grundlage einer Bestandsanalyse der Lebens- und Wohnsituation der Bürger sollten-derem die Begegnungs- und Selbsthilfeangebote gestärkt, die häusliche Situation des Wohnens bzw. die Weiterentwicklung von Wohnformen unterstützt und der Aufbau von Mobilitätsangeboten und die Einrichtung einer Tagespflege gefördert werden.

„Das Quartiersprojekt in Fridingen soll durch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger verschiedener Generationen zu einem aktiven Miteinander führen und ich freue mich sehr, dass das Land dieses Projekt mit 70 000 Euro unterstützt“, so Guido Wolf, CDU-Abgeordneter des Wahlkreises TuttlingenDonaueschingen.

„Auch mit Blick auf den demografi schen Wandel sind Projekte, die älteren Menschen ein Leben am eigenen Wohnort und die dafür nötige Betreuung ermöglichen wollen, absolut notwendig. Ich bin sicher, dass die ProjektErgebnisse eine Berei-cherung für Fridingen sein werden“, so Wolf weiter.

Für die Verantwortlichen aus der Projektgruppe rund um Bürgermeister Stefan Waizenegger geht die Arbeit nun allerdings erst richtig los. Zusammen mit einer noch zu benennen Hochschule soll der Bürger-Fragebogen auf einem empirisch wissenschaftlichen Fundament entwickelt werden. Möglichst noch im Frühjahr soll er dann an jeden Haushalt verschickt werden.

Nach dem Rücklauf geht es an die intensive Auswertung. „Und dann wissen wir erstmals sehr genau, was wirklich gewünscht wird, was bereits gut läuft und was komplett fehlt. Daran können wir uns dann bei den weiteren Entwicklungsschritten orientieren und nicht am Bedarf vorbei entwickeln“, so Waizenegger.

Sven Krause

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren