Erster Blick hinter die Kulissen

16. Mai 2019
Optikermeister Andreas Ströbele erklärte spannende Details. Foto: PROTUT

Eine kleine Schar Interessierter nahm das Angebot von Protut wahr. Ein Stadtspaziergang der besonderen Art. Fünf Betriebe, darunter Engelapotheke, Anima, Vaude Store, Optikhaus Ströble und Hörhaus Tuttlingen waren mit dabei, Stadtführer Mathias Schwarz erzählte zuerst kurz von der Stadtgeschichte Tuttlingens. Dann ging es gleich weiter zur ersten Station. 

Tuttlingen – In der Engelapotheke gab der Apotheker Rainer Koch nach einer kleinen Erfrischung mit einem Magnesiumdrink den Blick in die hinteren Räume der Apotheke frei. Vorbei ging es an den Medikamentenschubladen, dem Computerarbeitsplatz, dem Lager bis ins Labor. Koch erklärte in interessanter Weise, wieviel Arbeitsschritte und Kontrollstationen nötig sind, um ein Medikament selbst herzustellen. Zum Abschluss fertigte der Apotheker eine Handcreme vor den Augen aller an. Exaktes Abwiegen und absolut hygienische Voraussetzung ist eine Grundvoraussetzung für die hohe Qualität. Als Überraschung überreichte Koch jedem Teilnehmer seine persönliche Handcreme.

Danach ging´s weiter durch die Innenstadt Richtung Wöhrden. Bei kleinen Zwischenstopps erklärte der Stadtführer u.a., welche Bedeutung die blauen Steine im Kopfsteinpflaster haben und warum es in Tuttlingen eine Gerber- und Kanalstraße gibt. Im Sternerestaurant Anima zeigte Sternekoch Heiko Lacher bei einem Glas Sekt Lacher eine Auswahl der am frühen Morgen gesammelten Wildkräuter, die fester Bestandteil der exklusiven Küche sind. Lacher erzählte, dass grundsätzlich alle Bestandteile einer Pflanze oder eines Stückes Fleisch komplett verwertet werden. Regionalität und Frische stehen im Vordergrund. Auch auf Vorrat selbst fermentierte Kräuter bieten das ganze Jahr über Spitzenqualität. 

Interessant berichtet Schwarz über die Bedeutung des Donauspitz und der Straßeneinteilung Tuttlingens. Im Vaude Store stellte Inhaber Jörg Sutter zuerst die Philosophie und das Umweltbewusstsein der Weltfirma Vaude vor. Während einem Umtrunk und kleinen Snacks wurden die vielen Fragen der Gruppe kompetent und informativ beantwortet. Mit tollen Give-aways im Gepäck ging es weiter.

An der evangelischen Stadtkirche gab es vom Stadtführer viel Wissenswertes über den Bau, die Fassade und den Kirchturm. Im Optikhaus Ströble zeigte Augenoptikermeister Andreas Ströble bei einer Stärkung mit Canapes und Sekt, wie wichtig das fachgerechte Ausmessen der Sehstärke für die optimale Qualität der Sehhilfe ist. Anhand modernster Technik können heute auch kleinste Fehlsichtigkeiten korrigiert werden. Die Teilnehmer konnten miterleben, wieviel handwerkliches Können nötig ist, bis eine neue Brille fertig ist. Alle Arbeitsschritte werden im Hause Ströble von Meisterhand perfekt ausgeführt, damit ein Glas optimal in die Brillenfassung passt.

Vom Auge zum Ohr ging es ein Stockwerk höher ins Hörhaus Tuttlingen. Hörakustikmeister Torsten Saile erklärte, wie wichtig gutes Hören ist und zeigte anhand von Simulationen über Kopfhörer, wie unterschiedlich Hören mit unterschiedlichen Hörgeräten sein kann. Besonders freut es ihn, dass auch Personen mit Cochlea-Implantaten betreut werden. Modernste Technik macht es möglich, Hörgeräte ganz individuell auf den Kunden anzupassen. Mit der Vorstellung eines Ohrscanners wurde anschaulich gezeigt, wie ein Ohr heutzutage vermessen und exakt abgestimmt wird.

pm

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