Erst Angola, dann DDR, jetzt Aesculap

Erst Angola, dann DDR, jetzt Aesculap
25 Jahre Aesculap: Der gebürtige Angolaner Julio Ernesto hielt im Rahmen der Jubilarfeier die Festrede der Jubilare. Foto: B. Braun Aesculap
4. Dezember 2019

78 Jubilare gab es in diesem Jahr bei Aesculap zu ehren. Die Ehre eine Festrede zu halten ging diesmal an den wohl internationalsten Jubilar, den das Traditionsunternehmen seit Jahren in seinen Reihen hatte. Julio Ernesto, geboren in Angola und über ein Austauschprogramm mit der Deutschen Demokratischen Republik einst im Ostteil der Republik gelandet, sprach am Rande der Ehrung mit dem WOCHENBLATT.

Lassen Sie uns ein bisschen an Ihrer Geschichte teilhaben. Wie sind Sie einst in Tuttlingen gelandet?

Julio Ernesto: Ich bin jetzt seit 31 Jahren in Deutschland. Mit 18 bin ich damals über ein Arbeiteraustauschabkommen zwischen Angola und der damals noch existierenden DDR nach Deutschland gekommen. Bis 1991 habe ich dort dann auch gearbeitet. Im Rahmen eines großen Handballturniers in Neuhausen ob Eck bin ich schließlich kurz nach der Wende hier gelandet und geblieben. 

Wie ging es dann weiter?

Über den Handball habe ich hier schnell Freunde gefunden und meine Sprachkenntnisse immer weiter verbessert. Durch eine Maßnahme des Arbeitsamtes bin ich schließlich bei Aesculap gelandet und durfte dort 1994 eine Ausbildung als Chirugiemechaniker anfangen.

Wie ging es dann weiter?

Aesculap hat mir die Chance gegeben mich weiterzubilden und ich habe hier nicht nur Kollegen, sondern Freunde gefunden.

Sven Krause

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