Ende einer Ära auf dem Heuberg

6. Juni 2019
Ernennung zum Ehrenbürger: Josef Bär (rechts) mit seinem frisch vereidigten Nachfolger Hans Marquart. Foto: WDB

Die Jüngeren in Reichenbach kennen gar keinen andern Bürgermeister: Am Montag wurde Josef Bär nach 31 Jahren formell verabschiedet. Mit Beifall im Stehen und rhythmischem Klatschen.

Reichenbach – Zugleich wurde Nachfolger Hans Marquart, der mit überzeugender Mehrheit gewählt worden war, von Bürgermeister-Stellvertreter Alfons Huber vereidigt. „So wird ein echter Reichenbacher Schultes der Gemeinde“, sagte Landrat Stefan Bär – Marquart stammt aus Ereichenbach und hat auch in Zeiten, als er auswärts wohnte und arbeitete, den Kontakt nie abreißen lassen.

Im Mittelpunkt aber stand am Montagabens der scheidende Schultes. Mit seinen drei Bürgermeister-Ämtern in Reichenbach, Wehingen und Egesheim brachte er es zusammengezählt auf 102 Jahre im Amt, weswegen Bär auch von „Rekord-Bürgermeister“ sprach. 

Alfons Huber freute sich darüber, dass es wieder einen gemeinsamen Schultes mit Egesheim gebe: Nun könnten gemeinsam begonnene und geplante Projekte auch gemeinsam fortgesetzt werden. Zu Josef Bär sagte er: „Wir lassen Sie nicht gern ziehen!“ 

Wie groß das Ansehen Bärs ist, zeigte auch die Zahl der anwesenden Bürgermeister mit über 30 (mehr als im Kreistag), und auch ehemalige Gemeinde-Oberhäupter wie Helmut Mahler (Immendingen), Bernd Haller (Gosheim) und Traugott Hauser (Rietheim-Weilheim) gaben sich die Ehre. Und die Musikkapelle spielte zu Beginn der Verabschiedung „Without you“ (ohne dich).

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