Bester Ausbildungsbetrieb
Empfehlung

19. April 2018
Ausbildung ist eine der Stärken der Anton Häring KG. Von links: Ramona Leibold (ehemalige Studentin), Geschäftsführerin Miriam Häring, die Auszubildenden Wladislaw Neumüller und Gülbey Kurtoglu sowie Ausbildungsleiter Franz Sieger vor modernsten Maschinen in der Anton-Häring-Akademie. Foto: PM

Anton Häring KG ist Testsieger Berufsausbildung

Die Anton Häring KG aus Bubsheim belegt 2018 Platz eins unter den besten Ausbildungsbetrieben in Deutschland in der Branche der Automobilzulieferer.

BUBSHEIM –Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie von „Deutschland Test“ und dem Wirtschaftsmagazin FOCUSMoney. Sie hatten die 20 000 mitarbeiterstärksten Unternehmen aus über 90 Branchen in Deutschland unter die Lupe genommen.

Wie viel Wert das Unternehmen auf Aus- und Weiterbildung legt, kann man schon von Weitem sehen: Die Anton-Häring- Akademie steht gleich beim Eingang. „Lehrwerkstatt“ wäre stark untertrieben: Ein großes Gebäude mit wertvollem Innenleben. Im Untergeschoss lernen die Azubis des ersten Lehrjahrs den Umgang mit Maschinen. Danach steigen sie auf – auch im Gebäude: Ebenerdig stehen modernste Hi-Tech-Maschinen, darunter fünfachsige („Königsklasse“, erklärt Azubi Gülbey Kurtoglu) – Ausbildung, und zwar nicht an Museums- Maschinen. Wenn die Lehrlinge in die Produktion kommen, sollten sie nicht erst noch stundenlang eingearbeitet werden. Das lässt sich die Firma eine Menge kosten.

Die Anton Häring KG ist bester Ausbildungsbetrieb ihrer Branche

„Ich bin echt zufrieden hier“, sagt Wladislaw Neumüller, der hier zum Zerspanungsmechaniker ausgebildet wird. Er betont die große Präzision, die hier gefordert wird.

„Wir sind stolz auf die Auszeichnung, aber wir wollen uns auch nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen!“, sagt Geschäftsführerin Miriam Häring. Schon länger gibt es den „Azubi-Bus“, der die Lehrlinge aus der genzen Umgebung dort abholt und zurückbringt, wo der öffentliche Nahverkehr Lücken hat. Flexible Arbeitszeit gibt es hier auch in der Ausbildung. Nach der Ausbildung ist vor der Karriere: „Bei uns braucht man kein Studium, um ganz nach oben zu kommen“, betont Miriam Häring. Zum Wohlfühlen trägt auch das Betriebsrestaurant „Antonis“ bei, aber auch die Aktivitäten wie das dreitägige Outdoor-Training.

Im Innovationsraum „Pier1“ sitzen Nachwuchskräfte und konstruieren „Roboter Ralf“, der dann in der Produktion eingesetzt werden wird, wenn die Konstruktion klappt (woran die Chefin keinen Zweifel hat).

Und dann gibt es die „Junior-Firma“ mit sieben Lehrlingen aus dem zweiten und dritten Lehrjahr. Sie wurden unter mehreren Bewerbern ausgewählt, bekommen Zeit für ihr Projekt, aber keine Vorgaben. „Sie können Blumentöpfe herstellen, wenn sie wollen, oder einen Babysitter-Service anbieten“, erklärt Häring. Und Zerspanungsmechaniker-Azubi Gülbey Kurtoglu, einer der sieben, weiß schon: „Wir haben schon viele Ideen, bis hin zum Roboter-Greifarm.“ Die Firma ist auf längere Zeit angelegt, nur die Personen wechseln: Es sollen nur Auszubildende dabei sein.

Rund hundert Auszubildende und Studenten sind bei Häring in Bubsheim beschäftigt, in rund 20 Berufen aus den kaufmännischen, technischen und IT-bereichen – und im Restaurant wird ein Koch ausgebildet. Alle werden übernommen. Auch für 2018 hat Häring, wie viele andere Firmen auch, noch Ausbildungsplätze frei, vor allem im technischen Bereich. Im Kaufmännischen ist das Kontingent hingegen fast voll. Aber weitere Bewerber haben durchaus Chancen: „Wir hatten noch nie eine Obergrenze, was Ausbildung betrifft“, sagt Miriam Häring.

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