Barrierefreie Donauquerung

Barrierefreie Donauquerung
Der Rathaussteg muss neu gebaut werden, dazu soll ein Gesamtkonzept erarbeitet werden Foto: WDB
28. Februar 2019

Das Thema Mobilität ist die zentrale Frage, die bei der gut besuchten Bürger-Information im Tuttlinger Rathausfoyer im Mittelpunkt stand. OB Michael Beck sowie die Fachbereichsleiter Stefan Hermann und Michael Herre stellten den Pla-nungswettbewerb für den Rathaussteg vor.

Tuttlingen – Der provisorisch instand gesetzte Rathaussteg soll einer barrierefreien, modernen Querungsmöglichkeit über die Donau weichen, die die heutigen Anforderungen der Mobilität erfüllt. OB Beck stellte die Anforderungen vor, die an die Teilnehmer des nun stattfindenden Planungswett-bewerbs mit optionalem Ideenteil gestellt werden. „Die Que-rung der Weimarstraße und der Donau am Ausgang der neu gestalteten Fußgängerzone soll barrierefrei möglich werden“, fasste OB Beck zusammen. 

Fußgänger sollen dabei ebenso die Möglichkeit einer barrie-refreien Querung über die Donau erhalten wie Radfahrer. Die neue Brücke soll sich nahtlos an die Fußgängerzone an-schließen. „Wir erhoffen uns vom Wettbewerb auch, dass die Brücke einen Modellcharakter besitzt“, meinte OB Beck und hob damit auf den Sängersteg ab, der ebenfalls instand gesetzt wurde, aber auf mittlere Sicht ebenso ersetzt werden muss.

Neben der Brücke sind gute Ideen gefragt, wie auch ein barrierefreier Zugang zum Sonnenbuckel in die Nordstadt möglich wäre. „Hier haben wir ja bereits in der Bewerbung für die Landesgartenschau Überlegungen angestellt“, meinte OB Beck. Wie so etwas aussehen könnte, wurden den interes-sierten Bürgern anschaulich klar: Fachbereichsleiter Stefan Hermann zeigte einige Bilder aus anderen Städten, die ähnliche Projekte zeigen. Moderne gespannte Brücken sind dabei ebenso denkbar wie raffiniert beleuchtete, geschwungene Brücken, die trotz großer Dimension filigran wirken. „Wir freuen uns auf die Ideen der Teilnehmer für Tuttlingen“, meinte OB Beck.

Von der Nordstadt in die Fußgängerzone barrierefrei zu ge-langen, ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, und auch barrierefrei den Anschluss an den möglichen zusätzlichen Ringzug-Halt zu erhalten, sind die Eckpunkte, die den Wettbe-werbsteilnehmern ins Pflichtenheft geschrieben werden. „Damit verfolgt der Wettbewerb konsequent das Ziel der Mobilität“, fasst es OB Beck zusammen. Neben der Querung der Donau ist das Ziel, dass Fußgänger und Radfahrer ne-beneinander barrierefrei diese wichtige Verkehrsachse nut-zen können. „Damit beseitigen wir ein Nadelöhr“, bringt es OB Beck auf den Punkt.

Bereits im Wettbewerb berücksichtigt wird ebenfalls der angestrebte Ringzug-Halt am nördlichen Ende des Rathaus-stegs. Durch eine Elektrifizierung des Ringzugs, die derzeit diskutiert wird, könnte sich ein weiterer Halt ergeben. Elektrische Züge beschleunigen stärker als dieselgetriebene Fahrzeuge und sind zudem umweltfreundlicher.

pm

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren