Bahnhof bleibt weiter Thema. Erste Modellentwürfe bringen keine Lösung – Überarbeitung
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9. Mai 2019
Die zukünftige Nutzung des Tuttlinger Bahnhofs mit seinem Vorplatz bleibt weiter offen Foto: Stadt Tuttlingen

Seit Jahren schon beschäftigt das Bahnhofsgebäude und sein desolater Zustand die Politik und vor allem die Gemüter vieler Tuttlinger Bürger. Um die Gesamtsituation zu verbessern, wurden verschiedene Architekturbüros und Projektentwickler beauftragt, zukunftsweisende Modelle zu entwickeln.

Tuttlingen – Viel Hoffnung hatten die Entscheider bei Aesculap, ein Teil des Bahnhofs gehört der größten Firma in Tuttlingen, und der Stadt, der die anderen Teile des Bahnhofes gehören, in diesen Termin gesetzt. Umso größer war die Ernüchterung, als keines der eingereichten Modelle auch nur ansatzweise die Vorstellungen der Entscheider traf. Nun bekommen die Planer erneut Zeit, um noch einmal nachzubessern und das Thema Bahnhof bleibt weiter aktuell.

Ein knappes Dutzend Entwürfe hatten Oberbürgermeister Michael Beck, die Vertreter des Bauamtes und Gemeinderates sowie Vertreter aus der Vorstandsetage von Aesculap zu begutachten. Schnell wurde allen Beteiligten klar, dass die Objekte nicht die Komplexität erreichten, die sich die Entscheider versprochen und gefordert hatten. So geht es neben einer entsprechenden optischen Modernisierung um den Durchbruch zum Donautalradweg auf der Rückseite, es geht um die Etablierung eines Bäckers, eines Presseshops, des Reisebüros und moderner Toilettenanlagen im Inneren des Bahnhofs. Genauso wie eine entsprechende Nutzung des Vorplatzes als Zentrum moderner Mobilität. Mit Ladesäulen für E-Bikes und E-Autos sowie einer besseren Integration des ÖPNV.

Sven Krause

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