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19. Dezember 2018
Dr. Clemens Maier blickt auf 2019. Foto: Stadt

Die Zeit zwischen den Jahren. Auch eine Phase der Ruhe für das Stadtoberhaupt. Dennoch hat sich Bürgermeister Dr. Clemens Maier aus Trossingen die Zeit genommen, um mit dem WOCHENBLATT auf 2018 zurückzublicken und vorauszubicken.

Wenn Sie auf 2018 zurückblicken, auf welches Projekt sind Sie stolz?

Seit diesem Schuljahr läuft an der Grundschule Rosenschule ein Ganztagsangebot für die Klassen 1 bis 4. Insgesamt haben sich aus dem Stand 113 Kinder dafür angemeldet. Die Schule hat sich zusammen mit dem Sozialwerk Trossingen e.V. und der Stadt in einer langen Planungsphase darauf vorbereitet, und das Angebot lief problemlos an. Dies ist für viele Eltern eine wichtige Erleichterung im Alltag und für die Kinder eine gute Unterstützung. Dass das so  gut gelungen ist, freut mich sehr. In vielen anderen Bereichen sind wir noch in der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase.

Was lief nicht so ganz rund, wo muss nachgebessert werden?

Die erwähnte Einrichtung der Ganztagsschule brachte räumliche Veränderungen mit sich, die stark zulasten der Werkrealschule Löhrschule und des Stadtjugendreferates gingen. Dadurch entstand hier der Druck, möglichst schnell Alternativen zu bieten. Für die Löhrschule wird dies in wenigen Jahren der Umzug ans Schulzentrum in komplett neue Räume sein. Dies wird uns als Schulstandort insgesamt stärken. Auch zeigt die Erfahrung aus anderen Städten, dass es für die Akzeptanz einer Werkrealschule bei den Eltern äußert hilfreich ist, wenn ihre Kinder morgens mit dem gleichen Bus in die gleiche Schule fahren wie ihre Altersgenossen an Realschule und Gymnasium. Darauf arbeiten wir auch und gerade im Interesse der Löhrschule hin.

Was sind die wichtigsten Projekte für die Stadt?

Das Jahr 2019 wie auch die Folgejahre werden uns sehr fordern. Ziel ist der Spatenstich für den Neubau eines Ganztagsgebäudes für Realschule und Gymnasium und für die Erweiterung der Realschule. Die Solweghalle wird weiter saniert, ebenso das Gymnasium. Und dem genannten Raumbedarf des Stadtjugendreferates wollen wir durch ein völlig neues Konzept der städtischen Jugendarbeit angehen. Unsere sog. Erlebniswiese soll zu einem zentralen Ort für die Jugendlichen unserer Stadt mit einer hohen Aufenthaltsqualität werden, und dort sollen auch unsere städtischen Jugendreferenten vor Ort sein, um mit den Jugendlichen pädagogisch arbeiten und sie beraten zu können. Dadurch erhoffen wir uns eine deutlich engere Begleitung und Betreuung unserer Jugendlichen und gleichzeitig eine neue Freizeitqualität mit positiven Auswirkungen auf die ganze Stadt. Daneben wollen wir uns im Gemeinderat auch noch der Artenvielfalt widmen, ein Thema, das in der Zukunft existenziell für uns alle werden wird, und hoffentlich erwachsen daraus dann auch konkrete Maßnahmen.

Was wollen Sie erreichen?

Die Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist sehr erfüllend in jeder Hinsicht, und dabei gute Antworten auf die Fragen der Zeit zu finden und gute Ergebnisse für die Zukunft der Menschen zu erzielen, ist ein lohnendes Ziel auch für das Jahr 2019.

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