Alter, neuer BBT-Chef
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11. April 2019
Herbert Barr – der neue, alte Geschäftsführer der BBT. Foto: BBT

Ein altbekanntes Gesicht ist wieder da. Von 2010 bis 2016 leitete Herbert Baar bereits schon einmal die BBT. Jetzt, nach dem überraschenden Abschied seines Nachfolgers Harald Hauptmann, übernahm Herbert Baar wieder die Leitung. Für alle, die ihn noch nicht kennen, stellt er sich im WOCHENBLATT vor.

Erzählen Sie doch ein wenig über sich, woher Sie stammen, was Sie nach Tuttlingen gebracht hat?

Herbert Baar: Mein Name ist Herbert Baar. Ich bin 65 Jahre alt und verheiratet. Ich komme aus der Nähe von Kassel. Als Diplom Betriebswirt und Diplom Handelslehrer habe ich über 36 Jahre in der beruflichen Aus- und Weiterbildung in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet. Davon über 29 Jahre in leitenden Stellungen. Von 2010 bis 2016 war ich schon mal Geschäftsführer der BBT Tuttlingen.

Und nun sind Sie wieder da?

Ja, seit Januar 2019 übe ich die Leitungsfunktion in der BBT Tuttlingen wieder voll und ganz aus. Diese Funktion werde ich solange ausüben, bis ich die Aufgaben dauerhaft in jüngere Hände übergeben kann.

Welche Schwerpunkte wollen Sie in Ihrer zweiten Amtszeit, gleich wie lange diese dauert, als Chef der BBT setzen?

Die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen in der operativen Führung der Geschäfte der BBT mit allen damit zusammenhängenden Aufgaben. Hierzu zählen die Planung, Organisation und Durchführung des Lehrgangs- und Seminarbetriebs in der BBT, die Personalführung, das Qualitätsmanagement, das Marketing, die wirtschaftliche Verantwortung und die Außenvertretung gegenüber Betrieben, Kunden, Gesellschaftern bzw. Institutionen wie Agentur für Arbeit, JobCenter etc. Darüber hinaus treibe ich Themen,  wie die Zukunftsausrichtung der BBT und seiner Angebote in einem sich permanent veränderten Markt und die Modernisierung des Hauses sowie deren Ausstattung, voran.

Was macht die BBT für Sie aus?

Die BBT ist für mich ein wichtiges, betriebsnahes Dienstleistungsunternehmen im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Tuttlingen und in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, welches ein breit aufgestelltes Angebot an berufl ichen Ausund Weiterbildungslehrgängen mit gewerblich-technischen Schwerpunkten vorhält. Und damit für die Menschen und die Betriebe in der Region passende Angebote anbietet bzw. entwickelt. Die BBT ist fester Bestandteil der Bildungslandschaft in Tuttlingen und in seiner Ausrichtung und Kernkompetenz einmalig.

Wohin muss sich, sollte sich, Ihrer Erfahrung nach die BBT hin entwickeln?

Die Herausforderungen für die BBT liegen in den sich permanent veränderten Anforderungen in der berufl ichen Aus- und Weiterbildung. Dieser Veränderungsprozess muss antizipiert und aktiv gestaltet werden. Es ist erforderlich, dass die BBT mit ihren Angeboten möglichst schnell und fl exibel auf die Anforderungen des Marktes reagiert und sich noch besser auf die Anforderungen der Betriebe einstellt. Darüber hinaus ist die Modernisierung der BBT eine Aufgabe, die permanent vorangetrieben werden muss. Dies gilt sowohl für die Räumlichkeiten, die Ausstattung als auch die Weiter- und Neuentwicklung der Angebote der BBT. Um diese Ziele zu erreichen, werden wir unter anderem Fördermittel beantragen, um Modernisierungsinvestitionen vornehmen zu können.

Was machen Sie abseits der BBT? Wie schalten Sie ab?

Ich lese gern und treibe noch etwas Sport. Und ich bin Fan des HSV Hamburg. Dies bringt Aufregung und Entspannung.

Was haben Sie noch für Ziele?

Im Moment widme ich meine Aufmerksamkeit voll und ganz der BBT und möchte noch einen Beitrag zur Zukunftsausrichtung der BBT leisten. Anschließend wird meine Aufmerksamkeit wieder stärker den Freizeitaktivitäten gelten.

Sven Krause

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