Abgestimmte Perspektiven
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8. Juni 2018
Während im Erdgeschoss die Treppen, die scheinbar ins Nirgendwo führen dominieren, fasziniert im ersten Stock ein weiterer archetektonischer Akt von Künstler Jürgen Knubben in der städtischen Galerie. Foto: Sven Krause

„Skulpturen“ von Jürgen Knubben verkündet überdimensional das Banner vor der städtischen Galerie, Rathausstraße 7, in Tuttlingen. Doch wenn man die lichten Räume der Galerie betritt, dann ist man gefangen vom Konzept des Künstlers und findet „upstairs“ würde viel besser zur Ausstellung passen, als das nüchterne „Skulpturen.“

„Skulpturen“ von Jürgen Knubben verkündet überdimensional das Banner vor der städtischen Galerie, Rathausstraße 7, in Tuttlingen. Doch wenn man die lichten Räume der Galerie betritt, dann ist man gefangen vom Konzept des Künstlers und findet „upstairs“ würde viel besser zur Ausstellung passen, als das nüchterne „Skulpturen.“tuttlingen – Denn was Jürgen Knubben noch bis zum 17. Juni präsentiert, ist eine Hommage an die Architektur und an die klaren Linien der Galerie selber. „Ich wollte das wundervolle Konzept der Galerie mit der wundervollen, bestimmenden Treppe aufgreifen und habe daher bei der Auswahl der Arbeiten verschiedene Treppen installiert“. Diese nehmen den Besucher wunderbar mit auf eine Reise scheinbar ins Nirgendwo.

Zur Halbzeit seiner Skulpturen „upstairs“ in der Galerie Tuttlingen zieht Künstler Jürgen Knubben ein positives und erfrischend ehrliches Fazit im Interview mit dem Wochenblatt.

Man merkt spätestens, wenn man die Antworten von Jürgen Knubben liest, wie viel Herzblut und Vorarbeit der rennomierte Künstler aus Rottweil in seine aktuelle Ausstellung gelegt hat.

Mit welcher Intention sind Sie in die Vorbereitung der Ausstellung gegangen und welche klare Aussage sollte an Ihrem Ende stehen?

Da sich die Städtische Galerie Tuttlingen nicht weit von meinem Arbeits- und Wohnort befindet, war ich bestrebt, vor allem neue Arbeiten zu zeigen. Darüber hinaus ging der Ausstellung ein Konzept voraus, das die Architektur der Räume berücksichtigen sollte. Das Erdgeschoß  der Galerie ist durch eine besonders gestaltete Treppe gekennzeichnet. Deshalb habe ich mich im Erdgeschoss auf Treppen-skulpturen beschränkt, die aber alle keine tatsächliche Funktion erfüllen. Im Obergeschoss sind es meine an der Hausform orientierten Skulpturen, die den Raum bestimmen. Und im Untergeschoss ist es die Figur der Nofretete, die mit dem Berliner Original in Dialog gesetzt wird.

Zur Halbzeit - was würden Sie angesichts der Rückmeldungen von Besuchern und Künstlerkollegen - Was ist davon beim Publikum angekommen?

Ich habe bisher sehr gute Rückmeldungen erhalten, sowohl von Besuchern als auch von Künstlerkollegen. Die weniger guten werden mir vermutlich nicht direkt geäußert. Aber wer sich in die Öffentlichkeit wagt, muss auch das Urteil dieser akzeptieren.

Ist für die zweite Ausstellungshälfte noch etwas an besonderen Aktionen/Events geplant, um noch mehr Kunstinteressierte anzusprechen?

Es wird nächste Woche ein COOL ARTS Workshop des Rotary Club Hohenkarpfen-Tuttlingen geben, bei dem ich selbst anwesend sein werde. Was der Kunstkreis Tuttlingen darüber hinaus noch plant, weiß ich nicht. Ich selbst werde in der letzten Ausstellungswoche noch das eine oder andere Mal vorbeischauen, um Besuchern Rede und Antwort zu stehen. S. Krause

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