Neues ZfP-Pflegeheim: „Ein Volltreffer für alle“

Neues ZfP-Pflegeheim: „Ein Volltreffer für alle“
Symbolische Übergabe: Architekt Ralf Straub überreichte Susanne Höhn, der Leiterin Arbeit und Wohnen Alb-Neckar des ZfP Südwürttemberg, einen Fußball. Foto: Rieke Mitrenga
1. August 2019

Das ZfP Südwürttemberg hat am Standort Zwiefalten in der Gustav-Werner-Straße den dritten Bauabschnitt fertiggestellt: Das neue Fachpflegeheim wird das neue Zuhause von 21 psychisch behinderten Menschen.

Zwiefalten – „Es gibt einen Grund zu feiern“, betonte der Regionaldirektor Alb-Neckar des ZfP Südwürttemberg, Prof. Dr. Gerhard Längle, bei seiner Begrüßung der Eröffnungs-Gäste am Freitag. Das frisch eröffnete Fachpflegeheim in Zwiefalten ermögliche mehr Teilhabe für die Bewohnerinnen und Bewohner. 

Denn der Neubau wartet auch mit einem neuen Konzept auf: Aufgeteilt in drei Bereiche, leben künftig jeweils sieben Bewohnerinnen und Bewohner ähnlich wie in kleinen Wohngemeinschaften zusammen. Manche von ihnen werden viele Jahre in dem Fachpflegeheim leben und hier ein Zuhause finden, andere werden die Betreuung nutzen, um baldmöglichst selbstständiger zu werden und in eine eigene Wohnung ziehen zu können. 

Bürgermeister Matthias Henne verdeutlichte bei der Veröffentlichung, dass es für eine Gemeinde wie Zwiefalten nicht selbstverständlich sei, zwei so moderne Fachpflegeheime in die eigenen Reihen zählen zu können. Für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner biete der Neubau Anregung und Raum für ein selbstbestimmtes Leben.

2009 wurde mit dem Bau des ersten Bauabschnitts, dem Seniorenheim Aachtalblick, begonnen. Nun wurde bereits der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Insgesamt rund 10 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Architekt Ralf Straub bedankte sich beim ZfP und allen Planern. Man habe immer im Kosten- und Zeitplan gelegen. Als symbolische Übergabe überreichte er Susanne Höhn, der Leiterin Arbeit und Wohnen Alb-Neckar des ZfP Südwürttemberg, ein Bild von einem Tischkicker und einen Fußball. „Das Projekt ist ein Volltreffer für alle“, erwiderte Höhn mit Augenzwickern. „Jetzt können wir anfangen zu spielen.“ 

„Hier haben die Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, in kleinen Einheiten zu leben“, so Höhn. Insbesondere alltagspraktische Tätigkeiten wie Wäsche waschen, einkaufen oder kochen sollen wieder erlernt werden. In dem Neubau haben die Bewohner nun auch eigene Zimmer mit Bad. Für viele sei dies eine ganz neue Erfahrung. Auch die hellen Räume und bunten Farben sollen dazu anregen, aktiver zu werden und eigene Potentiale zu entdecken.

pm

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