Gartenschau und Stadthalle

6. Juni 2019
Antonia Ulrich denkt als jüngste Stadträtin bei Themen wie Handel, Stadthallen-Areal und Naturschutz weit in die Zukunft. Foto: PR

Bei der Kommunalwahl wurde Antonia Ulrich als jüngstes Mitglied in den Riedlinger Gemeinderat gewählt. Das WOCHENBLATT hat die Newcomerin befragt.

Frau Ulrich, könnten Sie sich unseren Lesern kurz vorstellen?

Antonia Ulrich: Ich bin 19 Jahre alt und gerade dabei, mein allgemeinbildendes Abitur mit Schwerpunkt Sozialwissenschaft am Kolping Bildungszentrum abzuschließen. Was meine beruflichen Ziele angeht, habe ich mich noch nicht endgültig festgelegt. Zu meinen Hobbys gehören Musik machen, Sport und lesen.

Waren Sie schon bisher ehrenamtlich tätig? 

Ich war jahrelang aktives Mitglied im TSV Riedlingen und im FV Altheim. Den Kinderball habe ich einige Male mit anderen zusammen mitorganisiert und moderiert.

Wie fanden Sie zur Kommunalpolitik?

Dorothea Kraus-Kieferle kam auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust hätte, mich kommunalpolitisch zu engagieren und bei der WIR-Liste mitzumachen.

Was war ausschlaggebend, auf der WIR-Liste zu kandidieren?

Sie ist eine bunte Mischung aus  alt und jung sowie Männern und Frauen mit verschiedenen politischen Überzeugungen.

Welche kommunalen Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?

Aufgrund vieler Monokulturen besteht dringender Handlungsbedarf, was die Renaturierung von Flächen anbelangt. Dies trägt nicht nur zum Umwelt- und Artenschutz bei, sondern erhöht auch den Naherholungswert. Die Attraktivität Riedlingens könnte bei einer erfolgreichen Bewerbung um die Landesgartenschau erheblich gesteigert werden.

Was muss aus Ihrer Sicht kommunalpolitisch in den nächsten fünf Jahren unbedingt gelingen?

Für das Stadthallen-Areal benötigen wir eine gute und  wohlüberlegte Lösung, von der Riedlingen  langfristig profitiert.

Welche Ideen haben Sie, um die Wirtschaftsförderung in Schwung zu bringen?

Ein regionales Bewusstsein schaffen, um die Innenstadt und somit die Einzelhändler zu stärken – Stichwort Internethandel gegen Innenstadt. Und Anreize für die Neuansiedlung von Unternehmen in Gewerbegebieten schaffen.Für die Jugendlichen in der Stadt müsste das Freizeitangebot um folgende Punkte ergänzt werden: Spiel- und Freizeitflächen schaffen. Und die Stärkung und Förderung des Jugendforums.

Maximilian Kohler

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