Feste trotzen den Wetterkapriolen

13. August 2019
Besucher des Engel-Hoffestes feierten im Party-Bus. Foto: Maximilian Kohler

Welch ein Wetterglück für die Macher des Daugendorfer Engel-Hoffestes. Vergangenen Samstag schüttete es morgens noch wie aus Kübeln, mittags klarte es auf und die Sonne strahlte vom Himmel. Die Besucher stürmten schon vor dem offiziellen Beginn der Fete die Partymeile in der Ortsdurchfahrt. Unter den Gästen war auch Bernhard aus Osnabrück, der mit seinem kunstvoll gestylten Bart auffiel. Er kommt seit Jahren zum Fest von King Ralf. Auch ein Ehepaar aus der Nähe von Tuttlingen, stach mit urigem Outfit aus der Masse heraus.

Einige Mädels warten auf ihre Freundinnen aus der Heimat: „Die kommen gleich mit dem Taxi. Wir sind aus Immenstaad am Bodensee.“ Während dessen futterten die Besucher genüsslich die Spezialitäten des Festes und warteten auf den traditionellen Festbeginn mit der allbekannten „Tante Brunhilde“. Die kam dann auch flugs vor die Bühne und spielte mit ihrer Quetsche fröhlich auf. „O sole mio“ war ihr dritter Titel. „Passt doch heute irgendwie“ sagte sie lachend.

Land unter beim Dorffest

Das Kontrastprogram dazu fand dann am Sonntagabend in Betzenweiler statt. Kaum hatten die Mädels und Jungs von Windstärke 12 musikalisch losgelegt, fegte ein heftiger Gewittersturm über das Gelände. Es kübelte derart heftig vom Himmel, dass die im Außenbereich sitzenden Gäste regelrecht ins Zelt flüchteten. Der Moderator von Windstärke 12 kommentierte einen kleinen Bach, der durch das Festzelt geflossen kam, recht trocken: „Bis zu uns herauf braucht es noch mindestens einen Meter.“ Mit großer Spielfreude sorgten die Musikanten für frischen Wind beim Festabend.

Maximilian Kohler

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