Bunt statt blau

8. August 2019
Die Preisträgerinnen des Regionalwettbewerbs. Foto: DAK

Madita Wittek aus Ertingen hat den Plakatwettbewerb der Krankenkasse DAK in der Region Biberach gewonnen. Thema war „bunt statt blau“: Ein Motiv-Wettbewerb gegen Jugendalkoholismus und das sogenannte Komasaufen.

KREIS BIBERACH – Unter dem Motto „bunt statt blau“ haben im Frühjahr bundesweit 9000 Schüler Plakate gegen das sogenannte Komasaufen entworfen. Die 14-jährige Schülerin Madita Wittek aus Ertingen gewann den Plakatwettbewerb der DAK-Krankenkasse in der Region Biberach. Platz 2 belegten die beiden Zwölfjährigen Josefi ne Grützner und Michelle Tomas, Platz 3 die 15- jährige Nadine Kot. Die Krankenkasse DAK-Gesundheit in Biberach ehrte die Gewinnerin auch im Namen der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler. Die Regionalgewinnerin Madita Wittek erhielt eine selbstaufblasbare Liegematte.

„Komasaufen bei Jugendlichen ist eine gefährliche Tatsache, der wir gemeinsam begegnen müssen“, sagt Sandra Röhl, Leiterin der DAK-Gesundheit in Biberach. Im Jahr 2017 kamen bundesweit 21 721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Auch in der Region Biberach gab es 78 Betroffene.

Die Aktion „bunt statt blau“ läuft bereits zum zehnten Mal. Seit Beginn haben insgesamt mehr als 100 000 Schüler mitgemacht. Sie gilt laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt mehrere Auszeichnungen.

„Mit einer Tänzerin auf meinem Plakat möchte ich die Gefahren durch zu starkes Trinken darstellen. Wenn das Hobby plötzlich keinen Spaß mehr macht, weil der Alkohol die Oberhand gewinnt, ist es irgendwann der letzte Tanz“ beschreibt Madita Wittek ihre Siegeridee.

An vielen Schulen war die DAKPräventionskampagne Teil des Unterrichts. Sandra Röhl: „Die Lehrkräfte nehmen ‚bunt statt blau‘ grundsätzlich gut an, weil wir auch ein umfangreiches Informationspaket zum Thema Alkohol mit dazu liefern. So kommt dieses wichtige Gesundheitsthema in den Schulalltag“.

pr

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