Vorsicht, Wildunfälle!
Empfehlung

5. April 2018
Fuß vom Gas! Rehe begeben sich früh morgens von ihren Schlafplätzen im Wald zur Nahrungssuche und überqueren dabei häufig Straßen. Foto: Boerner/DJV

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit ist auch die Gefahr von Wildunfällen gestiegen. Die Stoßzeiten des Berufsverkehrs treffen auf die morgendlichen Aktivitäten des Rehwilds. Besonders im ländlichen Straßenverkehr ist Vorsicht geboten.

Region – Wildtiere kennen keine Zeitumstellung. Sie folgen nur ihrer inneren Uhr und dem Sonnenstand. Frisches Grün und Streusalzreste locken jetzt besonders Rehe an die Straßenränder. Der Deutsche Jagdverband appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, in der Dämmerung auf Landstraßen, an Feldern und in Waldgebieten vorsichtig und mit reduzierter Geschwindigkeit zu fahren.

Circa 10 000 Rehe aus dem Landkreis Ravensburg wurden der Wildforschungsstelle in Aulendorf gemeldet. Ungefähr zehn Prozent davon sind Unfallrehe. Dieses Jahr muss leider wieder mit bis zu 1 000 Rehwildunfällen gerechnet werden. Der Landkreis Ravensburg zählt zu den Kreisen mit dem höchsten Rehwildvorkommen.

Taucht Wild am Straßenrand auf: abblenden, hupen und kontrolliert bremsen. Ein verletztes Tier weder berühren, verfolgen oder gar mitnehmen. Wer sich Wild aneignet, macht sich der Wilderei schuldig. Den Unfall sofort der Polizei melden – auch wenn das Tier geflüchtet ist.

Daniela Leberer

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