So grün ist die TWS
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27. September 2018
Steffen Holzmann von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) übergibt das Label „KlimaStadtWerk“ an DHBW-Studentin Sabrina Aurenz. Daneben: TWS-Geschäftsführer Andreas Thiel-Böhm, Helmut Hertle, Geschäftsführer TWS Netz und Simon Mößinger, Projektmanager bei der DUH (v.l.n.r.) FOTO: PR

Technische Werke Schussental erhalten Ökolabel

Der regionale Energieversorger aus dem Schussental ist von der Deutschen Umwelthilfe als drittes Unternehmen in Deutschlandals „KlimaStadtWerk“ ausgezeichnet worden. Schon seit rund zehn Jahren beschreiten die TWS einen „Grünen Weg“.

RAVENSBURG – „Wir haben dieTWS unter die Lupe genommen“, erklärt Steffen Holzmann, Projektleiter Digitalisierung bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH). „Hier wird in vielen kleinen Details etwas für den Klimaschutz gemacht.“ Die DUH hat der TWS nun das Label „KlimaStadtWerk“ verliehen und würdigt damit die Bestrebungen des kommunalen Energieversorgers im Bereich Klimaschutz. Er zeigt auf, wie in der Praxis CO2 eingespart werden kann.

Bei den TWS-eigenen Stromerzeugungsanlagen liegt derAnteil erneuerbarer Energien bei mehr als 99 Prozent – nur 0,6 Prozent stammt aus fossiler Stromerzeugung, die vollständig erdgasbasiert und sehr effizient in gekoppelter Erzeugung von Strom und Wärme stattfindet.

So wird im eigenen Kraftwerkspark konsequent auf erneuerbare Stromerzeugung gesetzt: 80 Prozent oder 54,5 Gigawattstunden (GWh) jährlich stammen von Windkraftanlagen; im Bereich Photovoltaik betreibt die TWS acht Klein- und Großanlagen mit einer Jahreserzeugungskapazität von 7,5 GWh. Zudem werden im firmeneigenen Fuhrpark konsequent alternative Antriebe verwendet. Insgesamt spare die TWS mit ihren Maßnahmen mehr als 50 000 Tonnen CO2 ein, erklärt Steffen Holzmann.

Früh an die Wende gedacht

Vor zehn Jahren begann die TWS, den „Grünen Weg“ bei der Energieerzeugung zu betreten. Bereits Anfang der 2000er-Jahre wurden erste Photovoltaik-Anlagen installiert. „2008 waren wir dann stark genug, um gewisse Dinge anzugehen. Es war klar, dass die Wende kommt“, erklärt TWS-Geschäftsführer Andreas Thiel-Böhm. „Wir wollten die Stromerzeugungslandschaft verändern“, ergänzt Helmut Hertle, Geschäftsführerder TWS Netz GmbH.

Die letzten zehn Jahre haben die Technischen Werke Schussental in dem Bereich rote Zahlen geschrieben, erklären Thiel-Böhm und Hertle. Aber ab dem Jahr 2019 wird auch hier die Gewinnzone erreicht.

 

 

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