Nicht ohne meine Spätzle
Empfehlung

25. September 2018
Mit einer Gefriertüte geht‘s auch. Einfach Löcher reinpieksen. Foto: V.Krauss/Privat

Spätzle werden geschabt, gepresst, gehobelt oder gedrückt. Üblicherweise. Doch was tun, wenn man keines der findigen Hilfsmittel für die Zubereitung zur Hand hat, weil es zum Beispiel nicht im Urlaubsgepäck steckt? Heidi Huber, Inhaberin des weltweit ersten Spätzlemuseums in Bad Waldsee, sucht zusammen mit dem WOCHENBLATT das originellste Hilfsmittel, um Spätzle oder Knöpfle auch ohne das übliche Gerät auf den Tisch zu bringen.

Region – Neben Übung und Technik braucht’s stets eine Vorrichtung oder ein Gerät, um den Teig aus Mehl, Eiern, Wasser und Salz ins kochende Wasser und anschließend als Spätzle auf den Teller zu bringen. Schon seit mehr als 200 Jahren tüfteln findige Köpfe immer wieder verschiedenste Hilfsmittel dafür aus. Es gibt hölzerne Spätzle-Pressen, -löffel, -mühlen, -hobel, -walzen, -schabgeräte und sogar einen Spätzleshaker.

Heidi Huber hat zahlreiche dieser Erfindungen und ihre Varianten in ihrem Spätzlemuseum auf drei Etagen im historischen Vötschenturm in Bad Waldsee versammelt. In der liebevoll arrangierten Ausstellung können Besucher jede Menge Ausstellungsstücke bestaunen sowie Wissenswertes, Kurioses und Geschichten rund um des Schwaben liebste Speise erfahren. Doch auch Heidi Huber lernt nie aus, obwohl sie über die Jahre des Sammelns und des Museumsbetriebes zur wahren Spätzlefachfrau geworden ist. „Es ist erstaunlich, was ich von manchem Besucher erzählt, gezeigt oder geschenkt bekomme.“ Dabei stellt die Museumsinhaberin immer wieder aufs Neue fest: Dem Erfindungsreichtum sind scheinbar keine Grenzen gesetzt.

Und der soll nun in der WOCHENBLATT-Aktion herausgekitzelt werden. „Ich bin gespannt, was sich die Leute alles einfallen lassen“, sagt Heidi Huber. Und stellt klar: „Es geht nicht darum, lange in der Werkstatt zu stehen oder eine technische Zeichnung zu machen. Es geht um eine schnelle und einfache Lösung, um im Urlaub nicht auf die geliebten Teigwaren verzichten zu müssen, auch wenn man das heimische Gerät nicht dabei hat.“

Vorstellbar ist die Umnutzung eines Alltagsgegenstandes, so wie es Dominik Rudolf 2005 bei einem Hüttenbesuch mit Freunden in Ermangelung seiner Spätzlepresse gemacht hat. Er hat kurzerhand eine CD-Hülle zu Brett und Schaber umfunktioniert. Seine findige Idee ist auch im Spätzlemuseum zu sehen.
Dort werden auch die originellsten Einfälle aus der WOCHENBLATT-Spätzle-Aktion ausgestellt. Die ersten drei Platzierten erhalten zudem einen Preis.

Und so geht‘s:

Idee mit zwei, drei Fotos und Beschreibung (siehe Fotos nebenstehend) per Email bis 11. Oktober 2018 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Name , Adresse u. T-Nr. nicht vergessen)Eine Jury trifft die Vorauswahl, die im WOCHENBLATT vorgestellt wird unsere Leser wählen daraus ihren Favoriten.

Die Einsender können tolle Preise gewinnen: einen Essensgutschein im „Trio“ für zwei Personen (Wert 40 Euro), zwei Eintrittskarten für „Kultur am See 2019“ (Wert 20 Euro) und zwei Eintrittskarten in die Waldseetherme (Wert 16 Euro). Außerdem erhalten die drei Erstplatzierten Heidi Hubers Buch: „Spätzle & Knöpfle“.

Viola Krauss

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