Innovation im Tief- und Rohrleitungsbau

11. Juli 2019
Die Franz Lohr GmbH setzt seit knapp einem halben Jahr einen Saugbagger ein, der über ein breites Leistungsspektrum verfügt Bild: Oliver Hofmann

Die Franz Lohr GmbH stellte im Kieswerk Hämmerle ihre neueste Errungenschaft vor: den Saugbagger. Dort konnten die künftigen Kunden wie Kommunalbetriebe, Netz- und Energieversorger und Interessierte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieses innovativen Gerätes bestaunen.

Baienfurt – Durch einen fernsteuerbaren Schlauch am Heck des Fahrzeuges saugt dieser Materialien in den kippbaren Behälter in der Mitte. Es können dabei Brocken bis zu einem Gewicht von 95 Kilogramm eingesaugt werden. In mehreren Vorführungen stellte das Team der Franz Lohr GmbH den Zuschauern zahlreiche Einsatzmöglichkeiten vor. „Mit dem Saugbagger sollen die Arbeiten im Tief- und Rohrleitungsbau erleichtert werden. Es gibt Situationen, da kommt der klassische Tiefbau an seine Grenzen. Wo es aufwändig wird, riskant, langwierig und damit auch teuer. Genau hier wollen wir mit dem Saugbagger Abhilfe schaffen“, sagte Ingo Poppenmaier, Abteilungsleiter Tief- und Rohrleitungsbau.

Das Leistungsspektrum ist vielfältig. Der Haupteinsatzzweck dürfte in beengten innerstädtischen Bereichen mit vielen Leitungen und Kabelquerungen im Altbestand liegen. Aber auch der Einsatz in Grünanlagen oder Alleen ist denkbar. Dort kann der Saugbagger Erdreich absaugen, ohne die Wurzeln von Bäumen zu beschädigen. Bei einem Wasserschaden wurden auch schon verklumpte Holzpellets abgesaugt. Denn knapp ein halbes Jahr ist der Saugbagger schon im Einsatz. „Wir wollten sicher gehen, dass wir das Gerät perfekt beherrschen, wenn wir unsere Leistungen anbieten. Deshalb haben wir unseren Saugbagger seit Anfang des Jahres in den verschiedensten und besonders auch ungewöhnlichen Szenarien getestet.”, berichtete Lohr-Geschäftsführer Nico Brombeis.

O. Hofmann

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