Einweihung des Quartierzentrums

8. Februar 2019
Architekt Andreas Ludwig (v. li.) übergab Andreas Weiß, Ulrich Gresch, Ludger Baur und Simone Windbühler von der Bruderhaus Diakonie den symbolischen Schlüssel Foto: Oliver Hofmann

Volles Haus bei der Einweihung des neuen Quartierzentrums Bezner Areal im Januar: Vertreter aus Politik, Bauwirtschaft sowie verschiedener sozialer Einrichtungen und Unternehmen freuten sich über das Vorzeigeprojekt.

Ravensburg – Neben FDP-Bundestagsabgeordneter Benjamin Strasser war auch Ravensburgs Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp gekommen. „Das ganze Quartier ist ein Vorzeigeprojekt für ganzheitliches Denken“, so Rapp in seinem Grußwort. Dazu passe auch die nachhaltige Vorgehensweise des Bauunternehmens Reisch, das für das ganze Mühlenviertel verantwortlich zeichnet und durch Firmenchef Andreas Reisch und Projektleiter Ingo Traub präsent war.

In Vertretung des verhinderten Sozialministers Manne Lucha war sein Ministerialdirektor Wolf-Dietrich Hammann gekommen und lobte insbesondere die Verbindung mit den Arbeitsplätzen und dem öffentlichen Café. „Hier kann der Mensch selbstständig entscheiden, wie er leben will“, so Hammann. Er betonte dazu, dass das Land solche inklusiven Betreuungsprojekte mit 20 Millionen pro Jahr fördere.

Nach einem Rückblick auf die Bauphasen lobte Andreas Lingk, Kaufmännischer Vorstand der BruderhausDiakonie, das tolle Ambiente. Um dieses zu erreichen, seien 3,4 Millionen Euro in den Umbau des denkmalgeschützten Areals geflossen.

Ulrich Gresch, Leiter der BruderhausDiakonie in der Region Bodensee-Oberschwaben, versicherte, dass die Kosten im Rahmen geblieben seien. Andreas Weiß, Leiter der Fachbereiche Sozialpsychiatrie sowie Arbeit und berufliche Bildung der BruderhausDiakonie in der Region Bodensee-Oberschwaben moderierte die Feier.

Grüße von Landrat Harald Sievers richtete Jörg Urbaniak, Leiter des Sozial- und Inklusionsamts im Kreis Ravensburg, aus und bestätigte dem Projekt optimale Möglichkeiten für psychisch kranke Menschen.

Andreas Weiß stellte das fachliche Konzept der Einrichtung vor und würdigte mit Thomas Hoyer den Beitrag des dwp-Weltladens. Eng damit verbunden seien auch die Kirchengemeinden. Seit der Gründung des Gemeindepsychiatrischen Verbunds im Jahr 2004 habe sich der Landkreis Ravensburg zur Musterregion der sozialpsychiatrischen Versorgung entwickelt. Friedrich Langsam, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Ravensburg, nannte die Sehnsucht, einen Ort der Begegnung zu schaffen, als Antrieb der Bruderhaus-Diakonie.

Oliver Hofmann

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