Barrierefreiheit nützt allen

29. April 2019
Braille-Zeilen übertragen Computertexte in Tastschrift. So können auch blinde Menschen z. B mailen und surfen. Doch digitale Barrierefreiheit ist für alle Nutzerinnen und Nutzer wichtig. Denn barrierefreie Websites, Online-Shops oder Apps sind klar gegliedert und einfach zu bedienen, kurz: sie bieten ein tolles Nutzererlebnis. Das ist ein großes Plus für die Anbieter: Sie gewinnen mehr zufriedene Kundinnen und Kunden, Mitglieder oder Follower FOTO: PR

Ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung: Barrierefreiheit sorgt dafür, dass alle Menschen überall ganz einfach mit dabei sind. In Bayern ist der verstärkte Abbau von Barrieren seit 2013 Programm. 

Region – Herr M., der blind zur Welt kam, surft gern und viel im Internet. Aber dafür braucht er Websites, die er mittels „Audiodeskription“, einer akustischen Bildbeschreibung, „lesen“ kann. Frau B., 81, geht gerne bummeln –vorausgesetzt, das Einkaufszentrum bietet viele Bänke für kleine Verschnaufpausen. Große Schrift ist ihr wegen ihrer altersbedingten Sehschwäche wichtig: Wer möchte schon dauernd nach der Lesebrille suchen? Noch wichtiger ist der barrierefreie Zugang für Herrn K., der mit seinem Rollstuhl nicht durchkommen würde.  

Die Beispiele zeigen: Barrierefreiheit macht das Leben leichter – für uns alle. Das gilt für  Gebäude genauso wie für Websites und Online-Shops, für die Stadtplanung und auch für das Lesen oder Verfassen von Texten. 

Bayern wird barrierefrei – wenn alle mitmachen! Die Immobilienbranche ist genauso gefragt wie der Handel, die Gastronomie, Dienstleister, Betreiber von Websites – und natürlich auch der Staat. Die Bayerische Staatsregierung übernimmt eine führende Rolle und macht den öffentlichen Raum und den öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei. Dafür hat sie das Programm „Bayern barrierefrei“ gestartet. Sie baut konsequent Barrieren in staatlichen, öffentlich zugänglichen Gebäuden ab, fördert die Anschaffung barrierefreier Linienbusse und unterstützt die Deutsche Bahn bei der barrierefreien Gestaltung der Bahnhöfe in Bayern. 

Sie wollen selbst Barrieren abbauen? Das kann oftmals bereits mit einfachen Mitteln gelingen. Fachkundigen Rat finden Sie bei der Beratungsstelle Barrierefreiheit. Die Erstberatung ist kostenlos; sie bezieht sich auf alle Fragen zur Barrierefreiheit, vom barrierefreien Bauen und Wohnen bis zu Informationen zu Leichter Sprache oder zur barrierefreien Gestaltung von Websites mit unterschiedlichsten anderen Online-Angeboten. Die Beratungsstelle Barrierefreiheit finden Sie bei der Bayerischen Architektenkammer an insgesamt 18 Standorten in Bayern. Das Bayerische Sozialministerium fördert das Beratungsangebot. Zu den Kooperationspartnern der Beratungsstelle gehört u.a. die Stiftung Pfennigparade.

Mehr Infos gibt‘s online unter www.byak-barrierefreiheit.de und www.barrierefrei.bayern.de 

• Beratung zu allen Lebensbe reichen

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• Infos zu Fördermöglichkeiten und Orientierung in sozialen Fragen• Beratung für alle, die Barrieren abbauen, z.B. Firmen, Verbände, Kommunen und Privatpersonen• Kostenlose Erstberatung, neutral und unabhängig www.byak-barrierefreiheit.dewww.barrierefrei.bayern.de 

pm

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