Yoga auf dem Stand-up-Paddle-Board
Empfehlung

7. September 2018
Claudia Huber betrachtet Yoga auf dem Wasser als Selbstverständlichkeit FOTO: ANDREAS UMMENHOFER

,„Die meisten waren skeptisch, als sie gehört haben, was ich da mache“, erinnert sich Claudia Huber an die Zeit vor drei Jahren zurück, als sie begann, auf einem „SuP“ (Stand-up-Paddle) Yoga zu machen. Ungewohnt ist die Vorstellung auf einem Surfboard balancierend Positionen einzunehmen, die manchen schon am Festland aus der Balance bringen. Doch wie haben die Skeptiker reagiert, wenn sie den Selbstversuch gewagt haben? DieYogalehrerin freut sich: „Auf die Skepsis folgte Begeisterung.Vermutlich deshalb, weil es leichter ist, als man denkt.“

Yoga als Grundhaltung

Für die Eriskircherin selbst gehört Yoga fest zum Alltag. Es ist viel mehr für sie als ein paar Übungen auf einer Matte, es ist eine Lebenseinstellung. „Für mich gehört Yoga wie Zähneputzen dazu. Ich versuche, alles mit yogischer Achtsamkeit anzugehen.“ So sei es für sie auch ganz naheliegend gewesen, auf einem SuP Yoga Übungen auszuprobieren. Sie habe sich ein solches Brett 2012 gekauft, nachdem sie im Atlantik häufiger Wellensurfen betrieben habe. Die SuP Bretter, die dann auch nach Europa und an den Bodensee kamen und einen surfartigen Sport ohne Meereswellen ermöglichten, hätten sie sehr gefreut, denn: „Man kann ja nicht immer um die Welt reisen.“ Schnell habe sie dann erste Yogaerfahrungen auf dem schwankenden Untergrund gesammelt: „Es kam mir ganz natürlich vor, das zu tun.“

Vor drei Jahren hatte sie schließlich die Idee, die besondere Art Yoga auch weiterzugeben und Kurse dafür anzubieten. „Outdooryoga im Sommer, etwa auch im Strandbad, biete ich schon länger an“, ergänzt sie. Die inzwischen bestehende Kooperation mit der Surfschule Wasserburg war dabei ein Glückstreffer: „Man hat eine riesige Auswahl an Boards. Das sind ideale Bedingungen.“ Auch die Verantwortlichen der Surfschule sind zufrieden: „Der Bodensee strahlt so viel Ruhe aus und ist für uns die perfekte Energiequelle nach einem stressigen Tag: Daher finden wir die Idee super. “Das Yoga auf dem Wasser eignet sich dabei nicht nur für Menschen mit Yogaerfahrung, auch wenn diese natürlich von Vorteil ist. Die Übungen auf dem bewegten Untergrund trainieren den Gleichgewichtssinn und stärken die sogenannte Coremuskulatur des Körpers.

Wer den Selbstversuch wagen mag, hat dazu am Samstag, 8. September, 10 Uhr, in Wasserburg die Gelegenheit dazu. Anmeldung (obligatorisch) unter: www. namasteyoga.today

 

 

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