OB geht nach Augsburg - Ecker kandidiert im Stadtrat seiner Heimatstadt

OB geht nach Augsburg - Ecker kandidiert im Stadtrat seiner Heimatstadt
Auch nach seinem Weggang aus Lindau wird Gerhard Ecker privat die Inselstadt besuchen, so wie er es auch vor seinem Amtsantritt mit seiner Frau Ulrike im Juli 2011 (Bild) getan hat Foto: Ulrich Stock
26. September 2019

Gerhard Ecker wird auch nach seiner achtjährigen Amtszeit als Oberbürgermeister von Lindau politisch aktiv bleiben. Im Bezirkstag Schwaben hat er bereits einen Sitz. Und die Chancen stehen gut, dass ein weiterer im Augsburger Stadtrat dazukommt.

LINDAU – Im Frühjahr 2012 hat Gerhard Ecker in Lindau sein Amt als Oberbürgermeister angetreten, im kommenden Frühjahr wird der 62-Jährige bekanntlich seinen Dienst als Stadtoberhaupt in Lindau vorzeitig beenden – aus familiären Gründen, wie er selbst sagte. Doch auch in der Zeit danach will der Sozialdemokrat politisch aktiv bleiben. So wird Ecker bei den Kommunalwahlen am 15. März in Augsburg antreten und dort für den Stadtrat kandidieren. Dafür hat ihn die SPD auf Listenplatz 15 gesetzt.

Zwar verfügt die Partei im Stadtparlament zurzeit nur über 14 Sitze, doch die Chancen stehen gut, dass Ecker weiter nach vorne gewählt wird. Dafür spricht vor allem seine langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik, insbesondere seine frühere Amtszeit in Augsburg als Stadtdirektor und Finanzreferent. Zudem sitzt Ecker seit wenigen Tagen wieder im Bezirkstag Schwaben, wo er für Wolfgang Bähner (SPD) nachgerückt ist. Seine Verbindungen mit Augsburg hat Ecker ohnehin nie aufgegeben. Zum einen ist er im Vorstand des FC Augsburg ehrenamtlich tätig, zum andern besitzt seine Familie dort ein Haus.

Ulrich Stock

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