Vom Tiefbauunternehmer zum Barrista

18. April 2019
Der Chef legt selbst Hand an: Ingo Wörner bei der Umgestaltung des neuen Kiosks am Landungsplatz Foto: Dieter Leder

Kiosk, Café, Bar: Am kommenden Freitag, 19. April eröffnet Ingo Wörner das L12 am Landungsplatz. Es soll sowohl für Touristen als auch für Einheimische eine Anlaufstelle sein. 

Überlingen – Hinter dem Namen L12 steckt eigentlich nur die Postadresse, Landungsplatz 12. „Der Ingo hatte die Idee für den Namen“, sagt die Frau des Chefs, Hülya Wörner. Sie erklärt das Konzept, während ihr Mann Ingo gerade noch mit den letzten Arbeiten beschäftigt ist. Ingo Wörner ist Stadtrat (FDP) und eigentlich Tiefbauunternehmer in Überlingen: „Keine Sorge, das Tiefbauunternehmen geht weiter“, beruhigt er in einer kurzen Kaffeepause. An den freien Wochenenden wird er in Zukunft selber hinter der Theke stehen, zusammen mit der Familie. „Der Kiosk ist ein Familienunternehmen, meine Frau und meine Kinder werden mithelfen. Hier soll ein neuer Treffpunkt für Überlingen entstehen“, erklärt Ingo Wörner das Konzept, „wir wollen Abwechslung in die Stadt bringen.“ 

Neben Zeitungen und Zeitschriften wird es auch Tabak, Souvenirs, Paninis, Croissants sowie alkoholfreie und alkoholische Getränke geben, „wir haben die Weine von Kress“, betont Wörner. Und er schwärmt von der Aussicht auf den See. Die genießen jetzt schon die Touristen und setzen sich mit mitgebrachtem Döner auf die neuen Barhocker vor Wörners Kiosk. In Zukunft werden dort aber die eigenen Gäste sitzen, denn L12 ist schließlich nicht nur Kiosk, sondern auch Café und Bar. Die Betreiber liegen in der Zeit, zu Ostern wollen sie eröffnen, „und das machen wir auch“, erklärt Hülya Wörner. „Wir könnten auch Flughäfen bauen“, scherzt sie in Richtung Berlin, „am Landungsplatz sind wir ja schon.“       

Dieter Leder

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren