Rotary Club Überlingen stiftet 30 000 Euro

14. August 2019
Die Rotarier auf dem Promenadenfest mit ihrem bekanntesten Mitglied, Oberbürgermeister Jan Zeitler (weißes Hemd) Foto: Leder

Der Überlinger Rotary Club war schon immer sozial aktiv. Im Präsidentschaftsjahr des neuen Vorsitzenden Manfred Kennel will dieser ein ganz besonderes Projekt umsetzen: 30 000 Euro stiftet der Club für karitative Ideen sowie Ideen aus dem Bildungsbereich.

Überlingen – „Das Promenadenfest lief super“, erklärt Michael Swoboda, „wir haben unseren Umsatz deutlich gesteigert.“ Der Rotarier aus dem Rotary Club Überlingen unterstreicht damit die Bedeutung des Promenadenfestes für die Vereine und die Möglichkeit, sich auf dem Fest zu präsentieren und gleichzeitig auch Finanzmittel zu generieren, um mit den Geldern die Vereinsarbeit zu unterstützen. „Wir unterstützen viele soziale Projekte“, wie Swoboda weiter ausführt.  Dazu gehört auch die Überlinger Tafel mit 7 000 Euro. Seit diesem Jahr leitet Manfred Kennel den Rotary Club und setzt damit traditionell auch seine Idee um, für die er schon in den vergangenen Jahren geworben hatte.

„Es war seine Idee und die ist schon zwei Jahre alt“, wie Swoboda die Hintergründe erläutert, „doch was genau er vorhatte, das wollte er anfänglich nicht sagen.“ Dass es etwas Größeres werden sollte, war den Rotariern in Überlingen schon bald klar: „Wir haben daher die letzten Jahre schon mal angefangen zu sammeln.“ Und so kamen im Club 20 000 Euro zusammen: Unter anderem dank dem Promenadenfest sowie großzügigen Spendern. Weitere 10 000 Euro stiftete der Ideengeber selber, er ist CEO der Funke-Unternehmensgruppe.

30 000 Euro stehen damit für das Projekt SE-TOP zur Verfügung, mit dem besondere soziale Aktivitäten gesucht und gefördert werden. SE-TOP steht für Social Entrepreneuer Take off Pitch. Dahinter verbirgt sich ein besonderes Auswahlverfahren sozialer und gemeinnütziger Ideen, Projekte, Vorschläge und Überlegungen, die nachhaltig sind, aber auch im Einklang mit den rotarischen Prinzipien stehen. 

„Ich hoffe, dass es in Überlingen genügend Unternehmen gibt. Das Ziel ist, Start-ups in der Region zu fördern“, so Swoboda. Die Bewerbung ist nicht nur auf Überlingen beschränkt: „Die Region ist natürlich das gesamte Bodenseegebiet, aber wir akzeptieren auch Bewerbungen aus anderen Regionen.“ Bewerben können sich Personen, Institutionen, Vereine, Start-ups, die Projekte im karitativen oder Bildungsbereich entwickeln oder entwickelt haben. 

Die maximal fünf DIN-A4 Seiten umfassende Bewerbung soll neben einer kurzen persönlichen Vorstellung, einer Ideen- oder Projektbeschreibung, ihren gemeinnützigen Nutzen, eine Marktanalyse, einen Überblick über die geplanten Marketing- und Umsetzungswege sowie die Form der gewünschten Unterstützung beschreiben. Vorlagen können unter www.se-top.de eingesehen werden, einzureichen sind die Bewerbungen bis zum 30. September. Am Ende wird eine unabhängige Jury über die Preisvergabe entscheiden: „Wir hoffen hier auf Mitglieder aus dem öffentlichen Leben und auf prominente Freunde sowie auf Mitglieder des Clubs“, so Swoboda.       

Dieter Leder

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