Polozk: Helfen zu Weihnachten ist Herzenssache

Polozk: Helfen zu Weihnachten ist Herzenssache
(von links): Hubert Weiß und Elvira Müller (Freundeskreis Polozk e.V.), Gerlinde Ajiboye-Ames und Marianne Dreßler (Arbeitskreis MEFP), Franziska Mooz (Verantwortliche bei der Stadt Friedrichshafen für die Partnerschaft mit Polozk) und Uwe Lenz (Vorsitzender des Arbeitskreises Polozk). Bild: Stadt Friedrichshafen
29. November 2019

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne die traditionelle Hilfe für die Menschen in der weißrussischen Partnerstadt Polozk. Deshalb bitten der Freundeskreis Polozk e.V., die katholische Kirche und die Stadt auch in diesem Jahr wieder um Unterstützung der Weihnachtsaktion für Polozk. Die Häflerinnen und Häfler aber auch Firmen sind aufgerufen, Herz und Geldbeutel zu öffnen und mit ihren Spenden die Projekte in der weißrussischen Partnerstadt zu unterstützen. Jeder Euro, der gespendet wird, das versichern alle Beteiligten, kommt garantiert den hilfsbedürftigen Menschen zugute.


Ohne die Hilfe aus Friedrichshafen können die Organisationen in Polozk, die die hilfsbedürftigen Menschen unterstützen, ihre Aufgaben nicht oder nur schwer bewältigen. Zu diesen Einrichtungen pflegen der Freundeskreis Polozk und die Kirchen seit Jahrzehnten enge Kontakte.

„Die große Not ist zwar vorbei, doch die Polozker brauchen trotzdem unsere Hilfe bei speziellen Projekten“, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Polozk, Uwe Lenz, beim Pressegespräch im Rathaus.
Freundeskreis Polozk e.V. hilft den Menschen in Polozk

Der Freundeskreis Polozk e.V. will mit Hilfe der Spenden einkommens-schwache Menschen und Familien in Polozk unterstützen, die von vertrauenswürdigen Partnerschaftsorganisationen betreut werden.


„In Polozk leben immer noch viele Menschen, denen es wirtschaftlich schlecht geht. Viele müssen trotz steigender Lebensmittelpreise mit kleinen Renten, Löhnen und Gehältern auskommen“, sagen Hubert Weiß und Elvira Müller, die beiden Vorsitzenden des Vereins.

Mit dem gespendeten Geld wird der Freundeskreis Polozk die Begegnungsstätte für einsame Menschen unterstützen. Gefördert wird auch die Arbeit der Polozker Organisationen und Vereine wie die Union der Belarussischen Frauen, der Verein Strumok für Familien mit behinderten Kinder und das Tschernobyl-Echo, zu dem der Freundeskreis Polozk seit über 20 Jahren enge Kontakte pflegt.

„Um diese Projekte bezuschussen zu können, brauchen wir die Hilfe der Häfler Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Geld werden Lebensmittel und wärmende Winterkleidung gekauft“, so die beiden Vorsitzenden.
Der Freundeskreis Polozk e.V. bittet um Spenden unter dem Stichwort „Begegnungsstätte für einsame einkommensschwache Menschen“ oder „Allgemeine Spende“ auf die Spendenkonten bei der Sparkasse Bodensee, IBAN: DE 19 6905 0001 0020 3568 87, BIC: SOLADES1KNZ und bei der Volksbank Friedrichshafen, IBAN: DE 31 6519 1500 0101 9220 00, BIC: ENODES1TET

Arbeitskreis der Kath. Gesamtkirchengemeinde, Mission-Entwicklung-Frieden-Polozk (MEFP) unterstützt kranke und alte Menschen

Der Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden-Polozk (MEFP), ein Arbeitskreis der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen, bittet um Spenden, mit denen die Arbeit der beiden Sozialstationen in den Partnergemeinden St. Babola/Polozk und Herz Jesu in Novo-Polozk unterstützt werden können.
„Die Arbeit der beiden Sozialstationen ist inzwischen zu einem festen Bestandteil im Gemeindeleben in den Partnergemeinden geworden und unverzichtbar“, berichten Gerlinde Ajiboye-Ames und Marianne Dreßler.

Mit Hilfe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern pflegen und betreuen Ordensschwestern kranke, alte und behinderte Menschen sowie Familien mit behinderten Kindern in ihren Wohnungen. Ohne die Arbeit der Sozialstationen würden diese Menschen oftmals ohne Versorgung, isoliert und einsam in ihren Wohnungen leben müssen.

Die gespendeten Gelder werden zum Kauf von Medikamenten, Hilfsmitteln wie Gehhilfen, Rollstühlen, Windeln und Verbandsmaterial sowie zum Kauf von Lebensmitteln und Bekleidung benötigt. Die Unterhaltung eines Kleinbusses mit Rampe, der zum Transport der Kranken notwendig ist, wird aus diesen Spendenmitteln finanziert.

Die beiden Kirchengemeinden St. Babola und Herz Jesu können aus eigener Kraft nur einen geringen finanziellen Beitrag zu dieser Arbeit leisten, so dass der Hauptanteil der Kosten aus Spenden aus Friedrichshafen finanziert werden muss. Wer die Aktionen des MEFP unterstützen möchte, kann mit dem Kennwort „Hilfe für Polozk“ spenden: Sparkasse Bodensee, IBAN: DE52 6905 0001 0020 1138 90, BIC: SOLADES1 KNZ und Volksbank Friedrichshafen, IBAN: DE95 6519 0110 0008 9840 00, BIC: GENODES1 VFN.

Wer die Arbeit des Freundeskreis Polozk e.V. und der Katholischen Gesamtkirchengemeinde durch eine Spende unterstützen möchte, kann von den jeweiligen Empfängern eine Spendenbescheinigung erhalten.
„Für uns ist es eine Herzenssache, die Menschen in Polozk zu unterstützen. Jeder der uns unterstützt kann sicher sein, dass das Geld dort ankommt, wo es benötigt wird. Auch wenn sich in den vergangenen Jahren viel verändert hat, müssen wir noch weitermachen“, macht Arbeitskreisvorsitzender Uwe Lenz deutlich.

PM Stadt Friedrichshafen

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