LGS präsentiert neues Verkehrskonzept für 2020

LGS präsentiert neues  Verkehrskonzept für 2020
Am provisorischen Anschluss Rengoldshauser Straße wurden als Vorbereitung für die im Mai beginnenden Bauarbeiten diese Woche schon Bäume gefällt Foto: Dieter Leder
28. Februar 2019

Die Landesgartenschau GmbH (LGS) präsentierte im Gemeinderat ein neues Verkehrskonzept, das im Ausstellungsjahr 2020 große Veränderungen für die Stadt mit sich bringen wird.  

Überlingen – „Jedes Auto weniger in der Stadt ist gut für Überlingen“ erklärte LGS-Geschäftsführer Roland Leitner noch Ende 2017 zum Verkehrskonzept mit dem Parkplatz im Härlen (hinter dem Krankenhaus). Doch letzte Woche stellte er ein neues Konzept im Gemeinderat vor mit dem Parkplatz auf dem ehemaligen Kramer-Gelände (Richtung Nussdorf): Die Fläche dort ist mit deutlich weniger Aufwand herzurichten, so die Begründung der LGS. Hierfür wird extra der Anschluss an die B31 über die Rengoldshauser Straße gebaut und noch 2019 fertiggestellt. Damit fahren zwar wenig Autos durch die Stat, so wie es Leitner ankündigte. Dennoch werden alle mit dem PKW anreisenden Besucher gleich doppelt durch die Stadt fahren, und zwar mit dem Shuttle-Bus vom P&R Parkplatz im Osten zum LGS Gelände im Westen der Stadt, und wieder zurück. 

Besonders die ohnehin schon vom Durchgangsverkehr geplagte Altstadt wird nach der Planung noch mehr Verkehr aufnehmen müssen. Die Bahnhofsstraße soll 2020 nur einspurig verlaufen und der Verkehr nach Osten über die Altstadt wieder ausfahren. Damit sind alle Besucher von Therme, Westbad, Kursaal, Bürgerbüro und die Anlieger aus dem Westen von Überlingen gezwungen, durch die Altstadt zu fahren. Ebenso wie die mit dem Motorrad anreisenden LGS-Besucher, die auch durch die Altstadt fahren. Durch die Sperrung der Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Westen soll dafür die Altstadt in dieser Fahrtrichtung ab Wiestor und Aufkirchertor gesperrt werden. 

„Wir erwarten nicht mehr Chaos als heute schon“ heißt es dazu von der LGS. Die geplante Verkehrsberuhigung wird damit erst mal ausgesetzt, doch die Gemeinderäte sehen noch Nachbesserungsbedarf und haben durchgesetzt, dass sie mitreden dürfen. Jetzt können sie beweisen, wie ernst sie die geplante Verkehrsberuhigung nehmen.         

Dieter Leder

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