Die SPD nominiert ihre Kandidaten für die Kommunalwahl

18. Februar 2019
Die für den Kreistag nominierten SPD-Kandidaten Foto: Dieter Leder

Nach der CDU ist die SPD die zweite Partei, die ihre Kandidaten für die Kreistagswahl und die Gemeinderatswahl am 26. Mai nominiert. Die Genossen rechnen wieder mit vier Sitzen im Gemeinderat.

Überlingen – Mit ihren 84 Jahren ist Margot Hess am Ende eingesprungen und auch nominiert worden, die Gemeinderatsliste der SPD ist damit auf alle Fälle mit 26 Kandidaten voll besetzt: Denn bei zwei Kandidaten ist die Kandidatur für den Gemeinderat noch nicht sicher. 

Die SPD jedenfalls rechnet wieder mit vier Sitzen. Gemeinderat Udo Pursche spricht optimistisch gar von einem „OB-Bonus“, immerhin ist Oberbürgermeister Jan Zeitler auch SPD-Mitglied. Hauptthemen der SPD jedenfalls sind soziale Gerechtigkeit, besseres Leben und Wohnen sowie mehr Bildung und Kultur.

Angeführt wird die Gemeinderatsliste von Gemeinderätin Sylvia Kruse-Baiker, der Politik richtig viel Spaß macht, wie sie sagte. 100 Jahre Frauenwahlrecht geschuldet ist die Nominierung von Melanie Kunze auf Platz zwei. Als „Langzeit-Wissensmonopol“ bezeichnet sich Pursche, der auf Platz drei kandidiert. Auf Platz vier steht Sabine Rösner, die auf elfjährige Erfahrung als Stadträtin in Marbach zurückblickt und sich für mehr Transparenz einsetzt. Gemeinderat Michael Wilkendorf kandidiert auf Platz fünf.

Auf Platz eins der SPD-Kreistagsliste im Wahlbezirk Überlingen steht Oberbürgermeister Zeitler, auf Platz zwei der neue Kreisvorsitzende Rainer Röver. Hinter Angelika Haarbach kommt der einzige Überlinger Kreistagsabgeordnete Wilkendorf auf Rang vier. Auf drei Vertreter aus Überlingen hofft die SPD im neuen Kreistag.

Dieter Leder

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