Der neue Kinofilm vom Bodensee

Der neue Kinofilm vom Bodensee
Regisseur Hans Günter Grenouillet (li.) mit Schönheitschirurg Werner Mang, der im Film eine Not-Op durchführt Foto: Oliver Hofmann
16. Mai 2019

Ein gutes Dutzend Nobelkarossen, unter anderem Ferrari, Rolls Royce, Maserati, Bentley und viele mehr, gaben sich auf dem Parkplatz vor dem Friedrichshafener Cineplex im Bodenseecenter ein Stelldichein. Dementsprechend schrill und extravagant war auch das Premierenpublikum, das über den Roten Teppich zur Premiere des Films „Schatten über dem Bodensee“ geladen war. Produzenten und Kameraleute, Haupt- und Nebendarsteller, so auch Schönheitschirurg Professor Werner Mang von der Bodenseeklinik in Lindau waren gekommen. Schlagersänger Matthias Reim, auch in einer Nebenrolle präsent, wurde zwar erwartet, sagte aber leider kurzfristig ab. 

Nachdem Regisseur Hans Günter Grenouillet (Künstlername Jean-Paul Saron) seine Protagonisten vor der Leinwand vorgestellt hatte und auch die eine oder andere Anekdote vom Dreh erzählt wurde, startete der annähernd zweistündige Film. „Ein Krimi ohne Leichen, Mord- und Totschlag“, so kündigte der Regisseur sein Werk an. Der Film, durchaus mit einem schlüssigen Drehbuch, kurzweiliger Handlung und guten Schauspielern, überzeugt aber durch seine wunderbaren Bilder von der Bodenseeregion. Es geht von Konstanz nach Friedrichshafen, auf den Pfänder, in die Schweiz, zum Rheinfall und selbstverständlich auch auf die Festspielbühne nach Bregenz. 

Gutes kurzweiliges Kino mit großem Unterhaltungswert, dazu gemacht von Leuten aus der Region. Das Premierenpublikum zeigte sich begeistert und die Crew kündigte bereits eine Fortsetzung an.

Oliver Hofmann

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