Altmaier blickt voraus - Bundeswirtschaftsminister zu Besuch bei RRPS

Altmaier blickt voraus - Bundeswirtschaftsminister zu Besuch bei RRPS
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (li.) und der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Bareiß (M.) im Gespräch mit Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender von Rolls Royce Power Systems Foto: David Balzer
29. Mai 2019

Im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz, die in diesem Jahr erstmals in Friedrichshafen stattfand, hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Rolls Royce Power Systems (RRPS) besucht. Dabei informierte er sich unter anderem über die neuesten technologischen Entwicklungen und Ausbildungsprogramme des Unternehmens. 

Friedrichshafen – Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender von RRPS, empfing Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, dessen Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß sowie CDU-Abgeordnete von Bundestag und Europaparlament, um ihnen die neuesten Entwicklungen für die Mobilitäts- und Energiewende des weltweit agierenden Unternehmens vorzustellen. Im Fokus standen dabei weiterentwickelte, umweltfreundlichere Motoren der Marke MTU sowie die Ausbildung im Betrieb, die es seit mittlerweile 100 Jahren gibt. Ein Ziel von RRPS lautet, eine CO2-neutrale Antriebsleistung und Energieerzeugung zu entwickeln. „Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit müssen im Einklang stehen“, betonte Altmaier in seiner Ansprache vor Vertretern aus Wirtschaft und Politik.

Peter Altmaier bescheinigte dem Verbrennungsmotor auch für die Zukunft großes Innovationspotenzial und stellte klar: „Wir werden noch für sehr lange Zeit Verbrennungsmotoren benötigen.“ Andere Länder seien allerdings hungriger nach Innovationen als Deutschland. „Unser Anspruch muss sein, dass wir bei Entwicklungen vorne dabei sind. Dafür brauchen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen“, so Altmaier, der die Wichtigkeit von großen und mittelständischen Unternehmen unterstrich und auch auf die Bedeutung der Bodenseeregion mit ihren vielen Zulieferern für die maritime Wirtschaft verwies. 

RRPS, der größte deutsche Zulieferer, sei ein beeindruckendes Beispiel, wie mit der Entwicklung von modernen Antrieben und Systemlösungen zur Stromversorgung die Emissionen deutlich reduziert werden können – im Schiffsverkehr und bei vielen anderen Anwendungen, wie der Energieerzeugung. Schell hatte dem Minister unter anderem auch das Konzept der Microgrids vorgestellt, die erneuerbare Energiequellen mit Batteriespeichern und Diesel- oder Gas-Stromaggregaten kombinieren.

Wirtschaftsvertreter aus der Region Bodensee-Oberschwaben trafen sich nach dem Rundgang im Werk 1 von RRPS mit Peter Altmaier und dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß, um diverse Themen zu diskutieren. Breitbandausbau, Mobilfunk, Elektromobilität, Energiepreise, Fachkräftemangel – viele Themen wurden in der knapp bemessenen Zeit des Ministers diskutiert. Dabei betonte Altmaier, dass „die Politik die schwierige Grundsatzentscheidung über den Ausbau von Infrastruktur treffen muss.“

David Balzer

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