Tödliches Entenfutter

1. August 2019
Enten können für sich selbst sorgen. FOTO: STADT LAUPHEIM

Bitte die Enten im Laupheimer Schlosspark nicht füttern, mahnt die Stadverwaltung. Mehrere seien schon daran gestorben.

LAUPHEIM – Die Stadtverwaltung bittet Besucher des Schlossparks, die Enten und Fische nicht mit Brot und anderen Lebensmitteln zu füttern. Das sei nötig, um Krankheiten bei den Tieren, ein verstärktes Algenwachstum im Gewässer, die Vermehrung von Ratten, Mäusen und Tauben sowie eine unerwünschte Zunahme des Tierbestands zu vermeiden.

Im Frühjahr seien mehrere tote Enten im Schlosspark gefunden worden, heißt es in einer Mitteilung. „Die Untersuchung einer Ente ergab, dass sie wahrscheinlich an verschimmelten Brotresten verendet ist“.

Füttern sei nicht nötig, mahnt die Behörde. Denn die Enten „fi nden im Winter wie im Sommer ausreichend Würmer, Schnecken, Insektenlarven und Kaulquappen, Früchte von Bäumen, Gräser, Blätter und Wurzeln verschiedener Pflanzenarten als Nahrung“. Sie sollten also nicht aus falsch verstandener Tierliebe gefüttert werden.

pm

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