Stadt mit Geschichten

14. März 2019
Die Biberach-Erklärer: Brigitte Bruschke und Rosemarie Schwarz (r.) wurden von Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer und Stadtmarketing-Leiterin Inge Voss nach 40 Jahren aus dem Stadtführerinnen-Dienst verabschiedet Foto: Uli Landthaler

Kaum zu glauben: Jeden Monat nehmen tausend Leute an den Stadtführungen in Biberach teil, sagt die Statistik des Kulturdezernats. Jetzt wurden zwei Stadtführeinnen feierlich verabschiedet  – vom Kulturdezernenten persönlich.  

Biberach – In den 1970er Jahren hieß der Tourismus noch Fremdenverkehr, und der Fremde blieb in Biberach ein solcher, weil ihm kein Kennenlern-Angebot für die Stadt gemacht wurde. Erst nach dem Bau der  Stadthalle 1978 gab es einen Ruck: Es  kamen immer mehr Besucher in die Stadt und wollten etwas über sie erfahren. Die Stadtführungen begannen. Heute lotsen 22 Stadtführer/inn/en, meist Frauen, bei durchschnittlich zwei Führungen pro Tag 12 000 Leute jährlich durch die Stadt.  Und sie rattern dabei nicht mechanisch geschichtliche Fakten herunter, wie Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer betont. Sondern erzählen Geschichten hinter der Geschichte und machen das alte Biberach für die Besucher lebendig. Und werden dafür von ihrem Auftraggeber, der Stadt Biberach, aufwendig geschult. 

Zwei, die ihren Job 40 Jahre lang   gut gemacht haben, wurden jetzt von Riedlbauer und Stadtmarketing-Leiterin Inge Voss in den Stadtführerinnen-Ruhestand verabschiedet. Brigitte Bruschke war auf Biberach barock spezialisiert und konnte den  Leuten alles über Wieland, den Bildhauer Dinglinger oder die Fachwerkhäuser vermitteln. Schwarz glänzte bei Themenführungen, bei denen es um Frauenpersönlichkeiten der Biberacher Geschichte, das Hospital und um Wieland für  Einsteiger ging.   

Uli Landthaler

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren