Ein neuer Schad ist da
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5. April 2019
Robert Schad (re.) schaut zu, wie seine Skulptur auf dem Viehmarktplatz aufgestellt wird Foto: Karin Boukaboub

Ein neues Kunstwerk schmückt den Viehmarktplatz: Eine große Skulptur des Ravensburger Bildhauers Robert Schad steht als Leihgabe in Biberach. Eine etwas kleinere kann man am Stadtgarten bewundern. 

Biberach – Rostige Stahlarme strecken sich meterhoch in den blauen Frühlingshimmel, die Männer des Bauhofs schaufeln noch letzte Ladungen Kies in das Fundament der Skulptur. Der in Ravensburg geborene Künstler Robert Schad steht dabei und schaut nach dem Rechten. Ein echter Schad ist erstens wertvoll und zweitens ganz schön schwer, den stellt man nicht einfach so auf. 

Aber warum hat Biberach jetzt noch ein Werk des international renommierten Bildhauers? Dahinter steckt sein neuestes, zeitlich befristetes Skulpturenprojekt: „60 Skulpturen an 40 Orten in 5 Landkreisen in Oberschwaben und am Bodensee“. 

Im öffentlichen Raum begegnen sich Menschen mit unterschiedlichsten Anschauungen, Erfahrungen und Interessen. Hier soll die Skulptur auch diejenigen ansprechen und zum Denken anregen, die den Umgang mit zeitgenössischer Kunst nicht gewohnt sind, ohne populistisch zu werden und ihren künstlerischen Anspruch aufzugeben, so der Künstler.

Karin Boukaboub

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