Echte Gemeinschaft

11. April 2019
Spritzige Einweihung des Dorfgmeinschaftshauses. Foto: Kohler

Jede Menge Promis waren zur Einweihung des sanierten Dorfgemeinschaftshauses mit Anbau für die Feuerwehr nach Upflamör gekommen. Alle Festredner lobten die Dorfgemeinschaft für ihr beispielhaftes ehrenamtliches Engagement. 

Upflamör – Unglaubliche 5 500 Stunden hat die Dorfgemeinschaft eingebracht, um ihren Wunsch nach einer Begegnungsstätte im Dorf zu verwirklichen. Da Upflamör, so Bürgermeister Matthias Henne, gerade einmal 92 Einwohner hat, stellt dies eine kaum zu überbietende Gemeinschaftsleistung dar. 

Dies würdigten auch alle Festredner. Minister Peter Hauk (Ländlicher Raum und Verbraucherschutz), versuchte sich sogar an der Formel, wie viele Stunden dies hochgerechnet auf die Landeshauptstadt erbringen würde. Gefreut hat sich auch die Feuerwehr – sie konnte endlich die Rote Laterne für das „schlechteste Feuerwehrhaus“ im Landkreis Reutlingen abgeben.

Geschmunzelt werden durfte auch noch. Henne übergab der Feuerwehr und der Dorfgemeinschaft einen Industriestaubsauger mit Loriots Worten: „Es bläst und saugt der Heinzelmann, wo Mutti …!“

Dem wollten die Pfarrer Zeller und Albeck nicht nachstehen, sie verspritzen, zur Segnung des Gebäudes, Weihwasser aus der Kübelspritze. Mit einem bewussten Schwenk über die Promis und Gäste hinweg wurde auch denen eine nasse Segnung zuteil.                                       

Maximilian Kohler

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren