Django blickt in den Rückspiegel

14. Dezember 2017

Biberach – Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen. Das lernt man schon in der ersten Fahrstunde. Was in der räumlichen Dimension angebracht ist, kann also für die zeitliche Dimension nicht ganz schlecht sein.

Und das Jahr 2017 hat einen eigenen Abend im Rückspiegel wahrlich verdient. Erinnerungskultur auf hohem Niveau, pointensatt, geistreich geschliffen und souverän selbstsicher präsentiert: Highlights, Downlights, Total-Flops und messerscharfe Attacken, die auch in abendfüllender Länge keine Sekunde an Verve verlieren. Django Asüls „Rückspiegel“ ist ideal für alle, die das ganze Jahr nichts mitkriegen, der türkisch-bayerische Kabarettist liefert es in kompakter Form und hat sich vorgenommen: An ein Jahr, das zum Vergessen ist, muss zumindest 100 Minuten erinnert werden.

2017 – Waterloo für Angela Merkel? Hat Martin Schulz in Wahrheit nur als Oppositionsführer kandidiert? Nutzt Trump sein erstes Jahr, um gemeinsam mit Putin die EU zu stabilisieren? Ist es der Spar­zwang, dass es mittlerweile auf RTL2 TV-Shows für Nackte gibt? Und wie konnte das Polit-Magazin Brigitte innerhalb weniger Minuten die Ehe für alle einführen? Karten gibt‘s im Rathaus Biberach und bei www.reservix.deFOTO: pr

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