Die Zahlen für 2018 stimmen

16. Mai 2019
Vorstandsspecher Gerolf Scherer verkündet die ausgezeichnete Bilanz für 2018. Foto: Oliver Hofmann

Bei der Mitgliederversammlung der Raiffeisenbank Biberach zog Vorstandssprecher Gerolf Scherer eine durchweg positive Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr.  

Eberhardzell – In der Umlachtalhalle in Eberhardzell bedankte sich Scherer bei den Mitarbeitern der Bank, ohne deren Engagement so ein Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Biberach steigerte sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3,52 Prozent auf über 845 Millionen Euro, was angesichts des Marktumfelds mit der Niedrigzinsphase hervorragend sei.

Für die anwesenden Mitglieder hatte er daher auch Empfehlungen zur lukrativen Geldanlage mit einer möglichen Rendite von fünf bis sieben Prozent parat. „Möglich ist dies mit der Anlage in Aktien und Aktienfonds, dabei sollte man auch diversifizieren und mit einem Teil in Immobilien und Anleihen gehen“, so Scherer. „Künftig wird keine Generalversammlung mehr stattfinden“, verkündete Scherer. Man wird Vertreter wählen, die auf einer Vertreterversammlung die Interessen aller Mitglieder einbringen. 

Quer durch Europa

Nach Abschluss des formellen Teils gab es einen spannenden Vortrag des Abenteurers Andreas Gabriel zu hören. Ende 2011 brach der ehemalige Maurermeister von Tönning in Nordfriesland auf, um in seinem selbstgebauten „Kajakmaran“, ein Segelboot aus zwei miteinander verbundenen Kajaks, Europa zu umrunden. Über Rhein, Main und Donau ging es  ins Schwarze Meer und ins Mittelmeer, die Atlantikküste hoch und zurück in die Nordsee. Vor diesem großen Abenteuer war er mit einem Segelfahrrad schon 3200 Kilometer von Skagen in Dänemark nach Marseille auf der Straße unterwegs. Die 15 000 Kilometer um Europa waren dann die Steigerung. Um es dabei nicht zu einfach werden zu lassen, startete er die Umsegelung Europas komplett ohne Geld. „Immer und zur richtigen Zeit war jemand da, der mir geholfen hat“, so war sein Fazit dieser Zeit. 

Seine spannenden Erzählungen fesselten das Publikum wie bei einem Krimi. „Gerade in den materiell ärmeren Ländern hat man eher den Blick für Menschen, die etwas brauchen“, so die Erfahrung des Weltenbummlers. Auch nach seinem Vortrag war Gabriel noch von etlichen Zuhörern umringt, die spezielle Fragen hatten und sich noch als Erinnerung ein signiertes Buch von ihm mit nach Hause nahmen.

Oliver Hofmann

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren