Die Filmfest-Familie
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21. Februar 2019
Die Weichen sind gestellt: Filmfest-Vorsitzender Tobias Meinhold hat jetzt Wunschkandidatin Helga Reichert als Porgrammmacherin zur Seite Foto: Uli Landthaler

Die Biberacher Filmfestspiele haben ihre wichtigste Personalfrage gelöst: Helga Reichert ist seit der Versammlung am Montag als Intendantin fürs Programm zuständig. Sie will mehr junge Leute ins Kino holen.

Biberach – Die Filmfestspiele sind mit zuletzt 16 000 Besuchern die größte und wichtigste Kulturveranstaltung der Stadt, wenn man vom Schützenfest absieht. Aber sie haben nicht die sechsstellige Summe für einen Kino-Profi, der das Programm zusammenstellt. Auf ein solches Honorar müsste man sich einstellen, wen man einen Intendanten von außen zukauft, wie Vorstandsmitglied Reinhard Brockof bei der Mitgliederversammlung am Montag deutlich machte. Nach dem Rückzug von Festivalgründer und Intendant Adrian Kutter, der am heutigen Donnerstag seinen 76. Geburtstag feiert, wurde die Nachfolge-Frage auf überraschende Weise gelöst. Kutters Frau Helga Reichert (45) macht den Job –  zu Konditionen, die sich der Filmfest-Verein leisten kann. 

Die gelernte Schauspielerin und promovierte Arbeitsrechtlerin gehört schon länger zum Organisationsteam des Filmfests und will erstmal nur ein paar Kleinigkeiten ändern. Das Festival soll familienfeundlicher werden, mehr Kinder- und Jugendfilme zeigen und nachmittags eine Kinderbetreuung anbieten. Und der Verein macht zusammen mit der Bruno-Frey-Stiftung einen Nachwuchs-Wettbewerb: Junge Filmemacher können bis Mitte April ihren höchstens 20-minütigen Kurzfilm einreichen.

Wie es geht, steht auf  der Filmfest-Homepage www.filmfest-biberach.de.

Uli Landthaler

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